<% @ LANGUAGE=VBScript LCID=1031 %> <% Option Explicit %> <% Dim Nummer, Beginn, Ende, BeginnOhneJahr Dim objNLCon, strNLCon, objLastCon, strLastCon Dim objNLRS, strNLSQL, objLastRS, strLastSQL Dim Beginncdate, Endecdate Nummer = 214 Beginn = "6.6.2014" Ende = "20.6.2014" %> interstellarum – Astronomie-Newsletter <% Response.Write Nummer %> 20 And minute(now) <= 40 Then Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg2.jpg);'") Else Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg3.jpg);'") End If %> onload="startList()" id="top">
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AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>-<% Response.Write Ende %>

Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
 
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www.interstellarum.de/aktuelleereignisse.asp
 

Mars und Saturn sind in der ersten Junihälfte auffällige Objekte am Abendhimmel. Dazu gesellt sich der zunehmende Mond, der beiden Planeten jeweils recht nahe kommt. Am sehr frühen Morgen des 8. Juni gegen 1:00 MESZ, rund eine Stunde vor Untergang der Mondes, steht der –0m4 helle Mars 2,5° nördlich des zehn Tage alten Mondes rund 10° über dem Westsüdwesthorizont.

Zwei Tage später, am frühen Abend des 10. Juni gegen 22:00 MESZ kurz nach Sonnenuntergang, ist der Mond dem Saturn auf 1,9° nahe gekommen. Auch hier steht Saturn nördlich des Mondes und das Duo ist rund 20° über dem Südhorizont zu sehen. In einem Teil der Antarktis, Südafrikas und im südlichen Namibia wird der Ringplanet dabei sogar vom Mond bedeckt. In unseren Breiten müssen wir dafür noch bis zum 25. Oktober warten.

André Knöfel

Saturn am Abend des 10. Juni neben dem Mond. Fernglasanblick mit 5° Gesichtsfeld. [F. Gasparini]

Jetzt mitmachen!

Auch Sie können uns Fotos aktueller Ereignisse über unsere Uploadseiten zusenden. Eine Auswahl der Ergebnisse veröffentlichen wir in unserer Rubrik »Rückblick« im gedruckten Heft.

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Frühaufsteher haben am 15. Juni die Möglichkeit, die Bedeckung des Sternes ρ1 Sagittarii durch den Erdtrabanten zu beobachten. Der Stern im nördlichen Teil des Sternbilds Schütze, ein weiß-gelber Unterriese (Spektralklasse F0, Entfernung 122Lj), besitzt eine Helligkeit von 3m9. Da dieses Ereignis zwei Tage nach Vollmond stattfindet, sind die Bedingungen allerdings nicht ideal.

Der Stern tritt in der Nähe des Kraters Struve am beleuchteten Ostrand des Mondes ein. Hier wird es schwierig werden, den Stern direkt am Rand auszumachen. Der Austritt erfolgt an markanter Stelle in unmittelbarer Nähe des Mare Crisium, am schmalen und unbeleuchteten Mondrand. Hier sollte das Erscheinen des Sternes im Gegensatz zum Eintritt einfacher zu beobachten sein.

In Zentraleuropa bestehen dabei recht gute Voraussetzungen zur Beobachtung des gesamten Ereignisses: Der Mond steht während der Bedeckung in rund 20° Höhe über dem Südhorizont.

André Knöfel

 
 
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Berichte und Bilder 30./31. Mai:
forum.meteoros.de/viewtopic.php?f=2&t=54770&start=17
Statistik und Vorhersage:
forum.meteoros.de/viewtopic.php?f=2&t=54762&start=4
 

Zu allererst wurden diese rund 80km hohen Wolken (NLC) dieses Jahr auf der Nordhalbkugel in der Nacht vom 29. zum 30. Mai in Nordrussland gesichtet, weit häufiger dann aber in der folgenden: Von Schottland bis Norddeutschland gibt es Berichte und Fotos, bis etwa zur Breite von Berlin herunter.

In der folgenden Woche tat sich dann nichts mehr, aber die Saison hat auch erst begonnen: Typischerweise gibt es in der ersten Juni-Dekade in Deutschland gerade einmal eine Nacht mit NLC, zwischen dem 10. Juni und 10. Juli ist dagegen alle zwei bis drei Nächte mit Sichtungen zu rechnen. Frei im Internet verfügbare Messungen von Radarechos helfen zwar etwas bei der Prognose, aber zuverlässige Beziehungen wurden bisher nicht etabliert.

Daniel Fischer

 
 
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Nachruf auf die Meteore:
transientsky.wordpress.com/2014/05/28/camelopardalid-no-show
Radarbilder von LINEAR:
www.usra.edu/news/pr/2014/comet209PLINEAR
 

Während die »Camelopardaliden«-Meteore, für die Komet 209P/LINEAR verantwortlich zeichnete, zwar pünktlich eintraten, mit einer maximalen Zenitstundenrate (ZHR) von 20 aber bescheiden blieben, hat der Komet während seiner Erdnähe Ende Mai immerhin für die besten Radarbilder eines Kometenkerns überhaupt gesorgt.

Sie gelangen am Radioteleskop in Arecibo und haben 7,5m/Pixel Auflösung: Der Kern ist – wie zuletzt aufgrund optischer Beobachtungen vorausgesagt – mehrere Kilometer groß, nämlich 2,4km × 3km, und hat eine komplizierte Gestalt. Nach der bescheidenen Erfahrung 2014 ist vermutlich in diesem Jahrhundert nur noch einmal leichte Meteoraktivität von LINEAR zu erwarten, im Mai 2019 mit einer maximalen ZHR von 5.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG

Vor genau zehn Jahren war sie zum ersten Mal veröffentlicht worden, die bis dahin tiefste – also in der Summe am längsten belichtete – Aufnahme eines Himmelsausschnitts mit 10000 Galaxien: Das Hubble Ultra-Deep-Field (HUDF), in das zwei Wochen Gesamtbelichtungszeit eingegangen waren, verteilt auf 400 Erdumkreisungen des Weltraumteleskops. Die wichtigste Kamera war damals die ACS gewesen, und als bei der letzten Wartungsmission 2009 die noch leistungsfähigere WFC3 an Bord gekommen war, wurde das HUDF erneut ins Visier genommen, das in der Summe HUDF09 genannt wurde. Aber auch damit war noch nicht Schluss: In den Folgejahren entstanden erneut HUDF-Aufnahmen mit der WFC3, aber jetzt im Ultravioletten. Aus dem gesamten Material, inzwischen 841 Erdumkreisungen von Hubble umfassend, ist nach mehrjähriger Datenreduktion jetzt ein neues farbiges Komposit entstanden, das »UltraViolet Coverage des Hubble Ultra-Deep-Field« (UVUDF), das im Spektralbereich von 150nm bis 1,6µm mehr als eine Dekade abdeckt und nun als das farbigste Bild des Kosmos überhaupt gefeiert wird.

Neu dazu gekommen sind jetzt drei Farben im nahen Ultraviolett zwischen 200nm und 350nm. Dieses Licht stammt von den jüngsten Sternen, wenn wir ihre Galaxien in einer Entfernung sehen, bei denen ihr Licht fünf bis zehn Milliarden Jahre bis zur Erde gebraucht hat. Bei noch weiter entfernten Galaxien hat die kosmische Rotverschiebung dieses Licht ins Sichtbare oder sogar nahe Infrarot verschoben, was schon Gegenstand umfangreicher Untersuchungen etwa im HUDF09 war, während bei nahen Galaxien der kosmischen Gegenwart solche Jungsterne von den Satelliten GALEX und Hubble beobachtet wurden.

Genau jenes kosmische Intervall dazwischen aber, in dem die Sternbildungsrate am höchsten war, fehlte jedoch. Das tiefste UV-Bild aller Zeiten schafft nun Abhilfe und zeigt z. B. schon, dass die Sternentstehung damals die gesamten Galaxien bis in ihre Außenbereiche erfasste. Dem angeblichen Hubble-Nachfolger James Webb Space Telescope werden übrigens die jüngsten Sterne aus den letzten 9 Mrd. Jahren der kosmischen Geschichte entgehen: Es ist im Ultravioletten blind.

Daniel Fischer

 
 
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Veröffentlichung zu LCROSS:
arxiv.org/abs/1405.4557
Veröffentlichung zur Mondfinsternis:
arxiv.org/abs/1405.4780
Alte Mondfinsternis-Veröffentlichung:
www.oculum.de/newsletter/astro/000/80/7/87.we8hg.htm#4
 
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So sah LCROSS die Erde im August und September 2009: Links jeweils Aufnahmen mit NIR2 (0,9µm – 1,7µm), in der Mitte mit MIR1 (6µm, 10µm) und rechts der simulierte Anblick. Im mittleren NIR2-Bild gibt es einen starken Sonnenreflex im Indischen Ozean [Robinson et al.]

Planeten fremder Sterne sind inzwischen Tausende gefunden, von denen in der Regel die Durchmesser und/oder Massen bestimmbar sind, in einigen wenigen Fällen aber auch mehr. Einige Exoplaneten lassen sich neben ihren Sternen als isolierte Lichtpunkte beobachten und spektroskopieren, bei anderen sind dem gemeinsamen Licht von Stern und Planet Informationen über die Oberfläche oder Atmosphäre des Letzteren zu entlocken, oder die Planetenatmosphäre wird bei einem Durchgang vor der Sternscheibe durchleuchtet und erscheint in Absorption. Mit neuen Großteleskopen auf der Erde und im Weltraum (namentlich dem James Webb Space Telescope) werden solche Untersuchungen bald häufiger auch bei immer kleineren Planeten möglich werden, und die ersten Messungen an den Atmosphären erdähnlicher Planeten sind keine Utopie mehr. Doch wie die Daten interpretieren und gar mögliche Hinweise auf eine Biosphäre finden?

Die Erde als einziger mit Sicherheit bewohnter Planet bietet sich zur Erprobung und Entwicklung von Beobachtungstechniken an, doch sie wird selbst von den meisten Satelliten als riesiges Objekt voller Details wahrgenommen. Ihre globalen Eigenschaften, so wie man sie bei einem Exoplaneten messen würde, lassen sich daher nur mit Mühe modellieren. Wenn tatsächlich einmal eine Raumsonde die Erde aus großer Distanz beobachtet, bieten sich hingegen günstigere Bedingungen: So geschehen 2009, als die Erde dreimal ins Gesichtsfeld der Mondsonde LCROSS geriet, vor deren geplanten Impakt auf dem Mond. Spektren im nahen und mittleren Infrarot zeigten starke Absorption von Wasserdampf und Ozon, was durchaus als Biosignatur gilt. Ein populäres Modell der Erdatmosphäre wird durch die LCROSS-Daten in allen Punkten bestätigt. Und bei einer der Beobachtungen sah die Sonde die Erde fast im Gegenlicht als schmale Sichel, mit starker Vorwärtsreflexion des Sonnenlichts (»glint«) am Indischen Ozean: Dergleichen könnte eines Tages bei einer wolkenlosen Wasserwelt auch beobachtet werden.

Auch ein neues Transmissionsspektrum der Erdatmosphäre ist fast zeitgleich jetzt veröffentlicht worden: Entstanden mit einer schon fast klassischen Technik von der Erde aus (in diesem Fall einer chinesischen Sternwarte) während einer totalen Mondfinsternis. Das rote Licht im Kernschatten der Erde wird bekanntlich durch die Erdatmosphäre hineingebrochen, und deren Spektrum tritt – im Vergleich mit dem unverfinsterten Mond – zutage. Die Messungen während der Finsternis vom Dezember 2011 sind besonders aufschlussreich: Ozon hinterließ die stärkste Absorption und auch mehrere Isotope zweiatomigen Sauerstoffs, NO2 und H2O machten sich bemerkbar. Wasserdampf allerdings nur wenig und Natrium und Kalzium, die bei früheren Mondfinsternissen gesehen wurden, fehlten. Hätte man ein ähnliches Spektrum bei einem Exoplaneten gemessen, wären die Astrobiologen hellhörig geworden: Mit dem direkten Nachweis von Ozon und Sauerstoff und dem indirekten von N2O (das das NO2 nahelegt), wären gleich drei Biomarker aufgetaucht.

Daniel Fischer

 
 
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Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1405.5280
Das EBL-Problem:
www.oculum.de/newsletter/astro/000/10/5/15.j7eh8.htm#6
 

Japanische Astronomen wollten die Jupitermonde im Schatten des Planeten eigentlich als pechschwarze Scheibchen benutzen, um das schwache extragalaktische Hintergrundlicht (EBL = extragalactic background light) im nahen Infraroten abzudecken und dadurch besser messen zu können – aber stattdessen mussten sie feststellen, dass Europa, Ganymed und Callisto bei 1,5µm Wellenlänge immer noch deutlich zu sehen waren!

Als wahrscheinlichste Erklärung schlagen sie vor, dass Dunst in der Atmosphäre Jupiters ein wenig Sonnenlicht in den Kernschatten des Planeten streut, das die Monde beleuchtet. Über deren systematische Beobachtung ließe sich dann etwas über Schichten der Jupiteratmosphäre erfahren, die bisher kaum erforscht sind. Leider ist dies nur mit Großteleskopen auf der Erde bzw. Hubble möglich, denn die Helligkeit im J-Band liegt gerade einmal bei der 20. Größenklasse.

Daniel Fischer

 
 
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Pressemitteilung und Bilder:
www.bbso.njit.edu/AAS_SPD_2014/PressRelease.html
Das New Solar Telescope:
www.oculum.de/newsletter/astro/000/80/6/86.jf2wv.htm#6
 

Vor genau fünf Jahren hatte es sein »First Light«, die Erwartungen waren hoch, und seither hat das New Solar Telescope des Big Bear Solar Observatory in Kalifornien mit seinen 1,6m Öffnung und Adaptiver Optik tatsächlich Bilder der Sonnenphotosphäre und -chromosphäre von bahnbrechender Schärfe geliefert.

Egal, ob bei der Feinstruktur von Sonnenflecken, dem Durchbrechen magnetischer Flussröhren aus dem Sonneninneren in die Photosphäre oder bei Detailprozessen von Sonnenflares: Vieles erscheint jetzt noch komplexer als gedacht oder bisher modelliert. So etwa senden Sonnenflecken im dreiminütigen Rhythmus Wellen durch die Chromosphäre, die sich mit 20m/s ausbreiten – warum ist noch unklar.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
Größere Version
Stack der Recovery-Aufnahmen des Kometen P/2001 BB50. Links von Pfeil 1 erkennt man den fast unsichtbaren Hauch einer Strichspur. Die Strichspur bei Pfeil 2 stammt von einem Kleinplaneten. [André Wulff]

»Auf der Entdeckungsaufnahme sieht man so nichts, erst Astrometrica hat was gefunden«, so André Wulff, einer der beiden Wiederentdecker des Kometen mit dem kryptischen Namen P/2001 BB_50 (LINEAR-NEAT) gegenüber interstellarum. Dieser war ursprünglich am 21.1.2001 im Rahmen des Lincoln Near-Earth Asteroid Research (LINEAR)-Projekts entdeckt und zunächst als PHA (Potentially Hazardous Asteroid), als erdnaher Himmelskörper, der der Erde theoretisch nah kommen könnte, eingestuft worden. Anfangs war nicht klar, ob es sich bei ihm um einen Kleinplaneten oder Kometen handelt. Aufgrund des kurzen Bahnstücks, auf der man das Objekt beobachtet hatte, sowie weiteren Aufnahmen, wurde seine wahre Natur als kurzperiodischer Komet mit einer Umlaufzeit von 4947 Tagen offenbar. Er umläuft die Sonne auf einer nur mäßig exzentrischen Bahn (e=0,586963) mit einem Perihel bei 2,34685 Astronomischen Einheiten (AE) und einem Aphel bei 9,017AE und kommt der Erde dabei auf bis zu 1,34987AE nahe. Die scheinbare visuelle Helligkeit wurde auf einen Wert zwischen 12. und 16. Größenklasse geschätzt. Nach dem 18.6.2001 geriet er aus dem Blickfeld der Astronomen und galt seitdem als verschollen.

Am 1.3.2014 hatte André Wulff die Himmelsgegend in den Zwillingen nahe Kastor und Pollux, in der der Komet stehen sollte, gezielt mit dem 0,60m-Spiegel des SATINO Remote Observatory in der Haute Provence aufgenommen. Freilich ohne zu ahnen, welchen Schatz die Aufnahme bergen würde, weil der Komet mit 20m5 deutlich schwächer war, als erwartet. Erst die nachträglich von Kometenbeobachter Jost Jahn vorgenommene Bearbeitung des Bildes mit Hilfe des Programms »Astrometrica« von Herbert Raab führte zur Wiederentdeckung des Kometen.

Am Haleakala-Observatory auf Hawaii wurde der Komet am 17.5.2014 von R. Wainscoat mit dem 1,8m-Ritchey-Chrétien-Teleskop des Pan-STARRS-Projekts fotografiert und endgültig die wahre Natur des Objektes als Komet belegt. G. V. Williams fand im Archiv des Minor Planet Center frühere Aufnahmen des Objekts und als früheste Aufnahme das Bild von André Wulff, der zusammen mit Jost Jahn als Wiederentdecker des nun als P/2014 K1 benannten Kometen anerkannt wurde. Allerdings ist der wiederentdeckte Komet kein leicht beobachtbares Objekt: Wesentlich heller als 20. Größenklasse dürfte er nach neuesten Erkenntnissen nicht werden. Dafür konnten seine Bahndaten leicht verbessert werden, die gegenüber den früheren Werten aber kaum nennenswerte Änderungen erfuhren.

Manfred Holl

 
Die Gläser der Leica Ultravid HD Sonderedition sind mit einer olivgrünen Gummiarmierung ausgerüstet – hier das Modell 10×42. [Leica]

Die Leica Camera AG, Solms, hat die Fernglasserie Ultravid HD mit 32mm und 42mm Öffnung mit einer Sonderedition erweitert: Neben den klassischen, schwarzen Modellen gibt es diese Ferngläser nun auch mit olivgrüner Gummiarmierung. Die Auflage dieser olivgrünen Fernglas-Sonderedition ist limitiert.

In ihren technischen Spezifikationen entsprechen die Modelle der Sonderedition den Serienmodellen der Leica Ultravid HD-Reihe. Die Gläser weisen damit ein stickstoffgefülltes und bis 5m druckwasserdichtes Gehäuse aus Magnesium-Druckguss auf. Die Innenfokussierung erfolgt am zentralen Mitteltrieb, ebenso der Dioptrienausgleich von ± 4dpt. Die Augenmuscheln sind mit Drehschiebehülsen in zwei Stufen rastbar und können zur Reinigung der Okular-Augenlinsen demontiert werden. Die Naheinstellgrenze liegt bei den 42mm Gläsern bei ca. 3m, bei den 32mm Modellen bei ca. 2m. Alle Gläser werden mit konturförmigem Neopren-Trageriemen, Objektiv- und Okularschutzdeckeln sowie einer Corduratasche ausgeliefert. Das Leica Ultravid 8×32 HD kostet 1800€ und das Ultravid 10×32 HD 1850€. Das Leica Ultravid 8×42 HD ist für 2000€ und das Ultravid 10×42 HD für 2050€ erhältlich.

Frank Gasparini

 

Mit Genehmigung der NASA haben es amerikanische Amateurfunker – die sich dazu allerdings eines eigens in Deutschland gekauften Spezialsenders und u.a. der 300m-Antenne von Arecibo in Puerto Rico bedienen mussten – geschafft, der schon lange aufgegebenen Raumsonde ISEE-3 aus den 1970er-Jahren Kommandos zu geben.

Die derzeit in Erdnähe befindliche Sonde sendet nun wieder Telemetrie und auch Daten ihrer antiken Instrumente: Vielleicht gelingt es sogar, am 17. Juni ihr Triebwerk zu zünden, um einen kontrollierten Vorbeiflug am Mond zu erreichen (mit dem sie durchaus zusammenstoßen könnte). Wenn sie die Mondpassage überlebt, könnte sie sich mit Messungen im erdnahen Weltraum nützlich machen – oder sogar wieder zu einem Kometen umgeleitet werden wie 1985 zu Giacobini-Zinner.

Daniel Fischer

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %> - <% Response.Write Ende %> (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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interstellarum Plus-abo und Plus-Upgrade:
oclm.de/abo
 

Ab Juni dieses Jahres können Sie interstellarum nicht nur wie gewohnt blätternd genießen, sondern auch digital auf Ihrem Smartphone oder Tablet. Wann immer und wo auch immer, mit der neuen interstellarum‐App haben Sie jeden Text und jeden Artikel der gedruckten Ausgabe stets griffbereit dabei. Die digitalen Heftausgaben sind vollständig verlinkt und bieten Verknüpfungen zu einzelnen Beiträgen und Produkten, die eine einfache Vernetzung zwischen Verlag, Herstellern/Händlern und Kunden ermöglichen.

Möglich wird dies durch die Einführung einer neuen interstellarum-App, die in Kürze für iOS‐ und Android‐Geräte verfügbar ist; zu einem etwas späteren Zeitpunkt folgt eine browserbasierte Java‐App für klassische PCs oder Macs. Die App selbst ist kostenlos. Digitale Einzelhefte stehen sowohl innerhalb der App als auch über unseren demnächst startenden Webshop zum regulären Heftpreis zum Kauf bereit.

Das Beste: Leser, die sich für unser neues interstellarum Plus-Abo entscheiden, erhalten nicht nur die digitalen Inhalte zum gedruckten Heft dazu, sondern zusätzlich auch noch Zugriff auf unser neues digitales Heftarchiv innerhalb der App ab Ausgabe 86.

Hinweis

Das neue interstellarum Plus-Abo (Print + Digital) kann ab sofort über unserem Shop abgeschlossen werden. Es kostet grundsätzlich 8,–€/Jahr mehr als das entsprechende Print-Abo für Ihre Region. Sind Sie bereits Abonnent können Sie alternativ das Plus-Upgrade zur Printausgabe dazubuchen (8,–€/Jahr).

• Das neue Plus-Abo oder das Plus-Upgrade: oclm.de/abo

Der Bezug des interstellarum Plus-Abos startet mit interstellarum-Ausgabe 95 und wird für iOS, Android und als browserbasierte Java-App verfügbar sein.

 
 
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DEEP SKY REISEATLAS:
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=83
DEEP SKY REISEATLAS INHALTSVERZEICHNIS (PDF):
www.oculum.de/oculum/download/dsra-inhalt.pdf
 
 
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DEEP SKY REISEFÜHRER:
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=84
DEEP SKY REISEFÜHRER INHALTSVERZEICHNIS (PDF):
www.oculum.de/oculum/download/dsrf-inhalt.pdf
 

Das neue Deep-Sky-Traumduo ist da: Reiseatlas und Reiseführer sind parallel zueinander in neuen verbesserten Ausgaben des Oculum-Verlags erschienen, die jeweils aufeinander abgestimmt sind.

Der »Deep Sky Reiseatlas« ist als einzigartiges Werkzeug für den nächtlichen Einsatz unter dem Sternhimmel konzipiert. Durch die robuste wasserabweisende Verarbeitung ist der Atlas für eine dauerhafte Benutzung neben dem Teleskop ausgelegt. 38 Karten decken den gesamten Himmel in einem einheitlichen Maßstab von 2° pro Zentimeter ab. Sie enthalten mehr als 20000 Sterne bis zur Größenklasse 7m5 und die 666 lohnendsten Sternhaufen, Nebel und Galaxien für kleine Fernrohre.

Über 300 Objekte sind darüber hinaus mit Spezialkarten im Maßstab von 0,5° pro Zentimeter und einer Grenzgröße von 10m0 abgebildet. Eine wertvolle Hilfe sind die eingedruckten Telrad-Zielkreise, die das sichere Aufsuchen von Himmelsobjekten mit einem Telrad-Peilsucher ermöglichen.

Die 4. verbesserte Auflage des Deep Sky Reiseatlas behält die bewährte farbige Ausführung der Karten: Objektsymbole lassen sich so wesentlich leichter finden und die Milchstraße tritt besser hervor. Die seitlichen Register sind nach jahreszeitlicher Sichtbarkeit farblich codiert, was die Orientierung wesentlich erleichtert. Alle Farben sind so gewählt, dass sie mit roten Taschenlampen optimal lesbar sind. Die Daten wurden aktualisiert und Fehler korrigiert.

Michael Feiler, Philip Noack, Oculum-Verlag
80 Seiten, Spiralbindung, wasserabweisende Oberfläche, 30cm × 21cm
ISBN: 978-3-938469-71-2
29,90€

Hinweis

Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck auf einigen Beispielseiten.

Mit eigenen Augen den Himmel entdecken. Die 5. verbesserte Auflage des Deep Sky Reiseführers führt zu den Sehenswürdigkeiten des Nachthimmels: Sternhaufen, Nebel, Galaxien. Mit einem Fernglas oder kleinen Teleskop erschließen sich ganz unmittelbar die faszinierenden Objekte des Universums. Der Reiseführer beschreibt insgesamt 345 Ziele, darunter alle 110 Messier-Objekte, sowie Schaustücke aus dem NGC und IC, dazu die schönsten Doppelsterne und die interessantesten Veränderlichen. 320 weitere Objekte sind zusätzlich mit Kurzbeschreibungen und Daten gelistet.

Der Deep Sky Reiseführer verwendet dieselben Farben wie der Reiseatlas. Die Sternbilder sind nach Jahreszeiten sortiert, deren Farben sowie die Objektsymbole stimmen mit dem Reiseatlas überein. Die Beschreibungen der Deep-Sky-Objekte werden ergänzt durch 310 Zeichnungen des Autors, konsequent wird auf Fotos verzichtet. Beobachter aus lichtverschmutzten Stadtregionen finden ebenso Empfehlungen wie erfahrene Beobachter unter dunklem Himmel, für die besondere Herausforderungen aufgenommen wurden. Der Deep Sky Reiseführer ist auf die Karten des Deep Sky Reiseatlas abgestimmt– ein Duo, das jeder Sternfreund haben sollte. Durch Verweise im Buch lassen sich direkt die richtigen Atlaskarten finden. Die Daten wurden aktualisiert und Fehler korrigiert.

Ronald Stoyan, Oculum-Verlag
256 Seiten, Hardcover, 17cm × 24cm
ISBN: 978-3-938469-72-9
29,90€

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Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck auf einigen Beispielseiten.

 
 
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interstellarum-Fotowettbewerb 2014:
www.interstellarum.de/fotowettbewerb-2014.asp
 
Der große interstellarum-Fotowettbewerb mit Preisen von
 

Die Astrofotografie fasziniert mehr und mehr unserer Leser. Daher freut sich die Redaktion, nun bereits zum zweiten Mal zum großen interstellarum-Fotowettbewerb aufrufen zu dürfen. Wie bereits im vergangenen Jahr richtet sich dieser dank getrennter Kategorien gleichermaßen an Newcomer wie auch an ausgewiesene Experten. In Zusammenarbeit mit unseren diesmaligen Partnern Teleskop-Austria, Astroshop.de und Vixen Europe winken den Teilnehmern beider Kategorien wieder je drei attraktive Preise im Gesamtwert von mehr als 11000€.

Die Preise in der Kategorie Newcomer
 
Die Preise in der Kategorie Experten
 
Teilnahme und Ablauf

Sie können Ihre Bilder ab sofort über nebenstehenden Link hochladen. Der Upload ist bis einschließlich 30.6.2014 freigeschaltet. Danach bestimmt eine Jury aus den Astrofotografen Stefan Binnewies, Ranga Yogeshwar und Bernhard Hubl aus beiden Kategorien je zehn Finalisten. Die Wahl der Preisträger erfolgt anschließend in Form eines Online-Votings durch unsere Leser.

Die Regeln

• Zugelassen sind alle astronomischen Motive
• Bildautoren müssen alle Rechte an eingesandten Bild besitzen, insbesondere für Rohdaten und Bildbearbeitung
• Zusendungen erfolgen ausschließlich per Upload über unsere Webseite
• Es dürfen beliebig viele Bilder eingereicht werden, jedoch wird nicht mehr als ein Preis pro Teilnehmer vergeben
• Einmal eingesandte Bilder können nicht zurückgezogen werden
• Einsendeschluss ist der 30.6.2014
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso ein Umtausch der Preise in Bargeld oder andere Leistungen

 

 

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