<% @ LANGUAGE=VBScript LCID=1031 %> <% Option Explicit %> <% Dim Nummer, Beginn, Ende, BeginnOhneJahr Dim objNLCon, strNLCon, objLastCon, strLastCon Dim objNLRS, strNLSQL, objLastRS, strLastSQL Dim Beginncdate, Endecdate Nummer = 190 Beginn = "14.6.2013" Ende = "28.6.2013" %> interstellarum – Astronomie-Newsletter <% Response.Write Nummer %> 20 And minute(now) <= 40 Then Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg2.jpg);'") Else Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg3.jpg);'") End If %> onload="startList()"> <% =NLBannerTop %> <% =NLBannerRight %>
INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe <% Response.Write Nummer %> vom <% Response.Write Beginn %>
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
MITTEILUNGEN AUS DER REDAKTION
 
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
 
TIPP DER REDAKTION
Fern-Seher – Ferngläser für Astronomie und Naturbeobachtung
von Lambert Spix
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=40
 
Größere Version
Merkur und Venus am 20.6. kurz nach Sonnen­unter­gang. [F. Gasparini, interstellarum]

Die beiden inneren Planeten Merkur und Venus, bewegen sich im Juni von der Sonne weg Richtung Osten. Dabei verbessern sich die Sichtbarkeitsbedingungen der beiden Planeten spürbar – sie trotzen der Dämmerung und können am Abendhimmel beobachtet werden. Am 12. Juni erreicht Merkur seine größte östliche Elongation mit 24° 17' und ist dabei +0,m6 hell. Danach verlangsamt sich seine scheinbare Geschwindigkeit und Venus hat die Möglichkeit, rasch zu ihm aufzuschließen.

Am 20. Juni begegnen sich beide Planeten, dabei steht Merkur 1° 57' südlich der Venus. Um diese Begegnung auch beobachten zu können ist eine freie Sicht zum Westhorizont notwendig: Das Planetenpaar ist rund 22° von der Sonne entfernt und steht zum Sonnenuntergang je nach Beobachtungsort 10° – 15° über dem Horizont. Die Helligkeit von Merkur hat seit der größten Elongation allerdings bereits wieder um eine halbe Größenklasse abgenommen und beträgt dann +1,m3. Venus ist dagegen nahezu konstant in ihrer Helligkeit und mit –3,m9 auch in der hellen Dämmerung kurz nach Sonnenuntergang gegen 21:30 MESZ für das bloße Auge bereits ein auffälliges Objekt tief am westlichen Horizont. Sie kann daher hervorragend als Aufsuchhilfe dienen, wenn man versucht, Merkur mit bloßem Auge in der Abenddämmerung zu finden.

Mit einem Fernglas sollte das Auffinden des sonnennächsten Planeten dagegen keine großen Probleme darstellen. Nach dieser Begegnung vergrößert sich der Abstand zwischen beiden Planeten wieder rasch: Merkur schwenkt nach Süden ab, bewegt sich wieder scheinbar auf die Sonne zu und wird von ihr überstrahlt. Venus läuft der Sonne voraus, ohne jedoch vorerst der Dämmerung entfliehen zu können.

André Knöfel

 

Unerwartet früh hat die nördliche Saison für Sichtungen Leuchtender Nachtwolken (NLC) begonnen, die sich bereits seit Mitte Mai zeigen und in den vergangenen Tagen mehrfach bis an die deutschen Küsten vorrückten und selbst in der Mitte Deutschlands zu sehen waren.

Weit dramatischer waren aber die Sichtungen in mehreren Nächten im Norden der britischen Inseln, wo schon die ganze Formenvielfalt der NLC aufgetreten ist. Für die Bildung dieser rund 80km hohen Wolken braucht es – überwiegend meteoritischen – Staub als Kondensationskeim, große Kälte und ausreichend Wasserdampf: Offenbar ist genug des letzteren durch komplizierte Luftströmungen von der Südhalbkugel in die Mesosphäre des hohen Nordens geschaufelt worden, um den frühen Start der Wolkenbildung auszulösen.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1305.7428
ESO-Veröffentlichung:
www.eso.org/public/germany/news/eso1324
Angular Differential Imaging:
www.mpia.de/homes/thalmann/adi.htm
 

Ein Planetenfoto im Sinne eines von seinem Stern beleuchteten dunklen Körpers ist zwar auch dieses wieder nicht, aber doch ein neuer Meilenstein hin zu solch einem »echten« Exoplaneten-Bild: Schon rund ein Dutzend warme Exoplaneten sind im Licht ihrer eigenen Wärmestrahlung aufgenommen worden, aber ihre nur schwer zu bestimmenden Massen lagen immer deutlich höher und oft bedenklich nahe an der Grenze zu Braunen Zwergen von 13 Jupitermassen. Der neue Fall HD 95086b – entdeckt bei einer systematischen Suche mit dem Very Large Telescope der ESO, seiner Adaptiven Optik NaCo und einer speziellen Bildbearbeitungstechnik – liegt da klarer. Da gibt es einen A8-Stern, der nur 10 bis 17 Mio. Jahre alt ist, und in einem Abstand von 0,6" – entspricht einer projizierten Distanz von 56AE ± 7AE (ca. 8 Mrd. km) – eine Punktquelle: Einmal wurde sie sehr eindeutig, zu einem zweiten Zeitpunkt in diesem Jahr immer noch mäßig überzeugend nachgewiesen.

Dieser mutmaßliche Begleiter bewegt sich – auch das ist wiederum nur angedeutet und nicht absolut sicher – mit dem Stern am Himmel und dürfte daher zu ihm gehören. Nun ist er aber nur im L’-Band (bei 3,8µm Wellenlänge) zu sehen, im kurzwelligeren Ks-Band (2,2µm) dagegen nicht: Damit hat das Objekt eine Temperatur von 1000K ± 200K, und Modellrechnungen geben ihm aufgrund seiner geringen Leuchtkraft nur 4 bis 5 Jupitermassen, weit unter der Grenze zu einem Braunen Zwerg. Da es noch so wenige direkt abgebildete Exoplaneten gibt, ist jeder Fund wichtig: Lässt sich durch weitere Aufnahmen beweisen, das HD 95086b wirklich zu dem Stern gehört, dann würde er sofort zu einem Ankerpunkt für Modelle zur Natur solcher Planeten und ihrer Entwicklung. Seine vergleichsweise geringe Temperatur von rund 700°C sollte z.B. Wasserdampf und vielleicht auch Methan in seiner Atmosphäre zulassen, die einem noch dieses Jahr verfügbaren neuen VLT-Instrument zugänglich sein könnten.

Daniel Fischer

 
Größere Version
Am Äquator des Neptun peitscht der Wind mit 1200km/h Richtung Westen. Auf der nördlichen und südlichen Halbkugel hingegen bewegen sich die Jetstreams entgegengesetzt nach Osten und sind mit 900km/h auch deutlich langsamer. [Yohai Kaspi, Weizmann Institute of Science; NASA]

Denkt man an die Gasriesen des äußeren Sonnensystems, fallen nicht nur Planeten­beobachtern, sondern auch der interessierten Öffentlichkeit am ehesten die so charakteristischen Muster bestehend aus Wolkenbändern und Zonen ein. Am augenscheinlichsten treten diese Strukturen womöglich auf Jupiter in Erscheinung. Doch auch Uranus und Neptun, in Distanzen von durchschnittlich 19AE bzw. 29,5AE von der Erde, können durch Wolkenoberflächen beeindrucken. Lange helle Wolken, die den Cirruswolken der Erde ähnelten, wurden beispielsweise in Neptuns Atmosphäre ausgemacht. Durch die schnelle Rotation des Planeten weisen diese Wolkenschichten eine streifenartige Struktur auf. Ein schmales Band (Südliches Collar), das den Planeten zwischen dem 45. und 50. südlichen Breitengrad umspannt, ist das hellste große Merkmal des Uranus. In den letzten Jahren nähert sich Uranus zusehends seinem Äquinoktium was mit einer erhöhten Beleuchtung der Nordhalbkugel einher geht. Als Folge dieser vermehrten Sonneneinstrahlung zeigen neuere Aufnahmen des Hubble-Weltraumteleskops viel stärker ausgebildete Bänder und verstärkte Wetteraktivität in der nördlichen Hemisphäre. Demnach herrschen in der Atmosphäre des Gasplaneten, trotz seiner großen Entfernung von der Sonne, ausgeprägte Jahreszeiten. Trotz aller Dynamik: Unklar blieb bisher, wie weit solche Strukturen in das Innere der Gasplaneten hineinreichen. Was die beiden äußersten Eisriesen betrifft, scheint die Lösung eine recht verblüffende zu sein, denn bei ihnen dürfte sich das Wettergeschehen in flachen Regionen nahe der Planetenoberfläche abzuspielen.

Um die Deutungshoheit des Wetters bei Gasplaneten konkurrieren seit geraumer Zeit zwei recht weit verbreitete Modelle. Folgt man ihnen, erstreckt sich atmosphärische Aktivität entweder tief ins Innere des Planeten, oder aber es werden flachliegende atmosphärische Prozesse angenommen. Aufschluss über den Wahrheitsgehalt beider Annahmen liefert das Schwerefeld der beiden Planeten. Die Verbindung zwischen dem Schwerefeld der Gasriesen und dem Aufbau ihrer Atmosphäre ist in den Grundzügen schon seit etwa 100 Jahren bekannt und wurde später innerhalb der Strömungslehre, genauer der Fluiddynamik, weiter verfestigt. Bei horizontalen Oberflächen konstanter Dichte sind schwach differenzielle Bewegungen in einer rotierenden Flüssigkeit parallel zur Rotationsachse ausgerichtet. Innerhalb eines Kugelkörpers bilden sich dabei koaxiale Hohlzylinder aus. Da die Dichte von Gasplaneten nach gängiger Lehrmeinung zum Zentrum hin allerdings stark anwächst, brechen die Zylinder in sich zusammen und die Bewegungen konzentrieren sich nahe der Oberflächen der Körper. Das Schwerefeld der beiden Eisriesen lässt sich nun am schlüssigsten mit einem Bewegungsmuster vereinbaren, welches auf die obersten 1000km beschränkt sein sollte. Bei Radien von etwa 25000km bedeutet dies eine überaus dünne »Wetterschicht« an der Planetenoberfläche. Auf Jupiter und Saturn lassen sich die Erkenntnisse nicht ohne weiteres übertragen. Neue, detaillierte Messungen ihrer Schwerefelder sollen weiteren Aufschluss bringen.

Lars-C. Depka

 

Überraschende Konfusion ist über die Distanz der prototypischen Zwergnova SS Cyg ausgebrochen, die man zunächst in nur etwa 330Lj Entfernung vermutete (was zu einer geringen Leuchtkraft und damit zu Modellen mit instabiler Akkretion von einem massearmen Stern auf einen Weißen Zwerg passen würde), die dann aber eine Parallaxenmessung mit dem Hubble Space Telescope in rund 500Lj Entfernung versetzte – und die nun eine weitere Parallaxenbestimmung im Radiobereich wieder auf modellverträgliche ca. 370Lj »heranholte«.

Die Radiomessungen waren überhaupt nur möglich geworden, weil zahlreiche Amateurbeobachter über die AAVSO einen Ausbruch der Zwergnova unverzüglich gemeldet hatten: Nur kurz bleibt SS Cyg dann radiohell. Die Hubble-Beobachter beharren allerdings auf ihrer Parallaxe (schließlich ist es eine rein geometrische Messung ohne Annahmen), so dass der Widerspruch einstweilen ungeklärt bleibt.

Daniel Fischer

 

Auch wenn der Satellit selbst derzeit und vielleicht für immer lahmgelegt ist, geht die Auswertung seiner Fotometrie natürlich weiter, und der gesamte Datenbestand wird derzeit ein weiteres Mal durchforstet: Dabei sind bereits 1924 weitere »Kepler Objects of Interest« (KOIs) aufgespürt worden, die gerade ans Exoplaneten-Archiv der NASA geliefert wurden.

Sie wurden aus 18406 verdächtigen Ereignissen in den Lichtkurven der 192313 Sterne, die in mindestens einem der ersten zwölf Vierteljahresintervalle der Mission beobachtet worden waren, ausgesiebt und haben bereits mehrere Tests bestanden. Noch ist der Anteil von vorgetäuschten Planetentransits erheblich, aber der Katalog der eigentlichen Planetenkandidaten ist durch die Neuzugänge bereits um 503 auf 3216 angestiegen: Bei diesen liegt die Quote der falschen Planeten nur noch bei etwa 10%.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
Größere Version
Montage eines Prototyps – aber in voller Größe – eines Arkyd-Satelliten. [Planetary Resources]

Knapp 900000 US$ haben fast 10000 Enthusiasten innerhalb von zwei Wochen eingezahlt: Damit dürfte feststehen, dass das ungewöhnlichste astronomische Teleskop der Raumfahrtgeschichte tatsächlich gebaut und vielleicht schon in zwei Jahren gestartet wird – aber was es können wird und ob sich damit überhaupt sinnvolle (Amateur-)Astronomie betreiben lassen wird, steht auf einem anderen Blatt. Der Minisatellit Arkyd ist gewissermaßen ein Abfallprodukt einer ganzen Serie von nahezu baugleichen Weltraumteleskopen, mit denen die 2012 gegründete US-Firma Planetary Resources nach speziellen erdnahen Kleinplaneten suchen will, die sich für einen späteren kommerziellen Abbau eignen könnten. Wenn binnen eines Monats eine Million Dollar zusammen kämen, so wurde nun am 29. Mai überraschend verkündet, werde man einen dieser Satelliten zu einem öffentlichen Weltraumteleskop umbauen und es 2015 in einen niedrigen Orbit bringen: Je nach getätigter Investition stehen dann viel Beobachtungszeit und andere Leistungen zur Verfügung.

Ob es sich dabei nur um einen – fraglos gelungenen – Werbegag für das futuristische Unternehmen handelt oder ob Planetary Resources tatsächlich etwas für die Bildung auf der Welt tun will, wie die Firma betont, sei dahin gestellt: Der Satellit wird offensichtlich Realität und damit auch einem weit ambitionierteren deutschen Projekt eines größeren öffentlichen Weltraumteleskops zuvorkommen. Über seine technischen Daten ist allerdings nur wenig bekannt: Das Teleskop soll 200mm Durchmesser haben, 1" Auflösung erreichen, durch verschiedene Filter einen Wellenlängenbereich von 200nm bis 1,1µm abdecken und mit einer großen CCD-Kamera versehen sein. Über kritische Details wie die Qualität der Lageregelung schweigt man sich – auch auf direkte Nachfrage hin – aus, aber es gibt zu denken, dass man diese im Falle von 2 Mio. US$ Spenden noch deutlich verbessern würde, womit sich der Satellit dann sogar für die Exoplanetensuche eignen werde. Was er auf jeden Fall kann, ist mit einer Minikamera einen Bildschirm vor dem Hintergrund der Erde aufzunehmen, auf dem ein zuvor hoch gefunktes Bild des Kunden zu sehen ist: Ab 25$ ist man schon dabei.

Daniel Fischer

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Homepage des »Empire«:
www.empireofthesun.eu
Pressemitteilung der Arche Nebra (PDF):
www.himmelsscheibe-erleben.de/fileadmin/inhalte/texte_2012ff/pressetexte/2013-06-08_Empire-of-the-Sun.pdf
 

Drei bronzezeitliche Fundorte mit archäoastronomischer Bedeutung in Europa haben sich zusammengetan, um gegenseitig füreinander – und den Tourismus der jeweiligen Region – Werbung zu machen: Darunter sind die »Arche Nebra« in der Nähe des Fundorts der berühmten 3600 Jahre alten Himmelsscheibe in Sachsen-Anhalt sowie Tanum (Schweden) mit 3000 Jahre alten Felszeichnungen, die astronomischen Bezug haben könnten, und Odsherred (früher Trundholm, Dänemark) mit dem bekannten »Sonnenwagen«.

Ein Kult um die Sonne wurde auch als verbindendes Element ausgemacht, weshalb sich das Projekt »Empire of the Sun« nennt – weitere Stätten könnten schon bald dazu stoßen. Darunter eine in Italien und vielleicht auch Stonehenge als der Inbegriff der Bronzezeit-Astronomie schlechthin: Zumindest dass dort die Wintersonnenwende angezeigt und gefeiert wurde, gilt heute als gesichert.

Daniel Fischer

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %> (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Leser-Ergebnisse:
www.interstellarum.de/ ods-galerie.asp
Fotos einsenden:
www.interstellarum.de/ ods.asp
Zeichnungen und Beschreibungen einsenden:
www.interstellarum.de/ ods.asp?Maske=2
 

Die Objekte der Saison (OdS) in interstellarum laden Sie herzlich ein, sich mit eigenen Beobachtungen an diesem größten Beobachtungsprojekt in deutscher Sprache zu beteiligen! Seit Heft 86 stellen wir je ein Objekt für Einsteiger, für Stadtbeobachter und für Landbeobachter vor.

Drei Objekte für Landbeobachter aus den Heften 86 – 88 können gerade gut am Nachthimmel beobachtet werden:
Der Kugelsternhaufen NGC 5466 (Bootes) sowie die Galaxien NGC 4244 (Canes Venatici) und NGC 3079 (Ursa Major).

Fotos und Zeichnungen bzw. wörtliche Beschreibungen – ganz gleich ob Experten-Ergebnisse oder Anfänger-Resultate – können direkt auf den interstellarum-Server geladen werden. Auch Beobachtungen mit bloßem Auge oder Ferngläsern sind willkommen! Alle eingehenden Ergebnisse werden in der Online-Präsentation auf interstellarum.de gezeigt. Eine Auswahl schafft es zusätzlich in das April-Heft des kommenden Jahres. Machen Sie mit – wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer!

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Know-how:
www.interstellarum.de/knowhow.asp
 

Seit Heft 86 hat interstellarum ein neues Gesicht und einen neuen Look. Wir möchten auch Sie als Leser mit einbinden: Grundlage unserer neuen Rubriken Praxis Kow-how und Technik Know-how sind die Fragen und Anregungen unserer Leser an die Experten Uwe Pilz (Praxis) und Stefan Seip (Technik).

In jeder Ausgabe werden daraufhin ganz konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Astropraxis und zur Astrofotografie vorgestellt. Zum Beispiel das Zeichnen von Sonnenflecken bzw. die Herstellung dreidimensionaler Himmelsaufnahmen.

Wenn Sie konkrete Fragen oder Vorschläge zur Praxis und Technik der visuellen Beobachtung und Fotografie haben, dann lassen Sie uns es wissen!

Hinweis

Senden Sie uns Ihre Frage, optional mit dazu gehörender Abbildung:

www.interstellarum.de/knowhow.asp

Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung!

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Drehbare Himmelskarte:
www.himmelskarte.oculum.de
Featureliste:
www.oculum.de/oculum/seiten.asp?Nr=79&Thema=1
Ausführliche Anleitung:
www.oculum.de/oculum/download/drehbare-anleitung.pdf
 

Gerne kopiert – aber nie erreicht: Die Drehbare Himmelskarte von Oculum hat neue Maßstäbe gesetzt. Die 29cm große Karte wurde in der neuen 4. Auflage weiterentwickelt und verbessert. Diese Karte ist gleichzeitig für den Einsteiger leichter handhabbar und bietet für den Sternfreund mehr Informationsgehalt als andere drehbare Sternkarten.

Über 700 Sterne und fast 250 Himmelsobjekte sind auf der Karte verzeichnet – dabei sind Objekte, die mit einem Fernglas oder einem Teleskop lohnenswert zu beobachten sind, eigens gekennzeichnet. Die Farben sind auf die nächtliche Beleuchtung mit einer roten Taschenlampe abgestimmt, um die Anpassung der Augen an die Dunkelheit nicht zu stören. Anders als die meisten Sternkarten, deren Bezugspunkt mit 50° Nord und 15° Ost außerhalb des deutschen Sprachraums liegt, ist die Oculum-Himmelskarte für 10° Ost ausgelegt. Einzigartig ist eine spezielle Korrekturskala, mit deren Hilfe man ohne Rechnen die Korrektur für den Längengrad seines Beobachtungsorts einstellen kann. Die Drehbare Himmelskarte ist darüber hinaus ein vielseitiges himmelsmechanisches Werkzeug: Sonnenauf- und untergänge, Dämmerungszeiten und die Position von Mond und Planeten sind leicht zu bestimmen.

Die Rückseite erklärt den Gebrauch und gibt weitere Tipps zur Beobachtung sowie Daten zu ausgewählten Himmelsobjekten und eine Vorschau auf wichtige astronomische Ereignisse. Die Positionen von Sonne, Mond und Planeten, die aufgrund ihrer Bewegung nicht auf der Karte verzeichnet sein können, sind auf himmelskarte.oculum.de immer aktuell verfügbar.

Drehbare Himmelskarte – Zu jeder Stunde wissen, wo die Sterne stehen

Michael Feiler, Stephan Schurig

wasserabweisende Oberfläche, 29cm × 29cm, durchgehend farbig, (4. verbesserte Auflage)

ISBN 978-3-938469-66-8

14,90 Euro

 

Hinweis

Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck auf einigen Beispielansichten.