<% @ LANGUAGE=VBScript LCID=1031 %> <% Option Explicit %> <% Dim Nummer, Beginn, Ende, BeginnOhneJahr Dim objNLCon, strNLCon, objLastCon, strLastCon Dim objNLRS, strNLSQL, objLastRS, strLastSQL Dim Beginncdate, Endecdate Nummer = 186 Beginn = "19.4.2013" Ende = "3.5.2013" %> interstellarum – Astronomie-Newsletter <% Response.Write Nummer %> 20 And minute(now) <= 40 Then Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg2.jpg);'") Else Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg3.jpg);'") End If %> onload="startList()"> <% =NLBannerTop %> <% =NLBannerRight %>
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Wichtige Astronomische Ereignisse vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
 
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Weiteres prächtiges Bild:
www.astrobin.com/full/39240/?mod=none
Erste Auswertung der Lichtkurve:
astrocometas.blogspot.de/2013/04/analysis-of-light-visual-curve-of-comet.html
Kometengalerie:
kometenaktuell.de
 
 
TIPPS DER REDAKTION
interstellarum 87
PANSTARRS mit allen Infos, Karten und Tipps zur Beobachtung und Fotografie
www.interstellarum.de/ausgabe.asp?Nummer=87
 
Astro-Praxis: Kometen – Eine Einführung für Hobby-Astronomen
von Burkhard Leitner und Uwe Pilz
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=73
 
 
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Leser-Galerie:
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Am gleichen Tag, mit 200mm-Teleobjektiv, aber Vollformatchip aufgenommen: Rechts oben ist zusätzlich der Offene Sternhaufen NGC 7789 zu erkennen. [Norbert Mrozek]
 
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Aufsuchkarte für PANSTARRS im April und Mai.
[Frank Gasparini, interstellarum]

Natürlich gab es immer die Hoffnung, dass der Komet C/2011 L4, wenn er endlich der Dämmerung entrinnen würde, noch eine interessante Vorstellung am dunklen Nachthimmel bieten könnte – auch wenn das Perihel schon über einen Monat her war. Aber wer hätte geahnt, dass die besten Bilder des Kometen am Nordhimmel, mit einem enorm aufgefächerten Staubschweif, erst Mitte April gelingen würden, bei einer Sonnenelongation von knapp 50°? Allerdings erfordert es inzwischen einigen technischen Aufwand, um den Schweif in seiner vollen Pracht einzufangen: lichtstarke Teleskope oder Teleobjektive, natürlich nachgeführt, und viele Einzelbilder mit zusammen einer langen Belichtungszeit – vereinzelt wurde schon mal über eine Stunde lang integriert! Von einem Gasschweif ist auch dann nichts zu erkennen, wohl aber ist innerhalb des bis zu 150° aufspannenden Staubfächers ein markanter Staubstrahl aufgetaucht, über dessen Bedeutung noch diskutiert wird.

Die geometrischen Sichtbedingungen des im deutschen Sprachraum längst zirkumpolar gewordenen PANSTARRS verbessern sich in den kommenden Wochen langsam weiter. Allerdings stört bis zum 26. April der helle Mond während des gesamten dunklen Intervalls von ca. 22:45 bis 4:00 MESZ, während der Komet durch das »W« der Kassiopeia zieht. Erst dann beginnt wieder ein dunkles Zeitfenster am Abend nach Dämmerungsende gegen 23:00 MESZ, wenn der Komet mit ca. 25° Höhe – etwas mehr im Norden, weniger im Süden – seine untere Kulmination in Nordrichtung erlebt. Am 1. Mai steht der gerade in das Sternbild Kepheus gewechselte PANSTARRS bereits rund 33° hoch im NNO, wenn der Mond aufgeht. Und wenige Tage später hat sich der Mond ganz vom Nachthimmel zurückgezogen, und der Komet kann gegen 3:30 MESZ vor Beginn der Morgendämmerung 40° hoch im Nordosten beobachtet werden. Die Komahelligkeit wird dann auf etwa 7,m0 gesunken sein – aber nach den Erfahrungen der vergangenen Wochen dürften sich Astrofotografen immer noch auf einen interessanten Staubschweif freuen können.

Jetzt mitmachen!

Auch Sie können uns Fotos über unsere Uploadseiten zusenden. Alle Ergebnisse werden wie immer in unserer Online-Galerie »Kometen aktuell« zu sehen sein und eine Auswahl veröffentlichen wir im gedruckten Heft.

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Kometen aktuell: www.kometenaktuell.de

Daniel Fischer

 
 
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Himmelsanblick:
www.planetarium-wien.at/ple20130425.html
Silberkugelphotometrie:
adsabs.harvard.edu/full/1942ZA.....21..249R
 
 
TIPP DER REDAKTION
Reiseatlas Mond: Krater und andere Mondformationen schnell und sicher finden
von Ronald Stoyan und Hans-Georg Purucker
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=77
 
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Verlauf der Mondfinsternis am 25. April 2013. [F. Gasparini, interstellarum]

2013 ist für europäische Beobachter nicht unbedingt ein Finsternisjahr. Beide Sonnenfinsternisse sind unsichtbar und neben zwei Halbschattenfinsternissen ist in diesem Jahr nur eine partielle Mondfinsternis in unseren Gefilden zu sehen. Mitteleuropäische Beobachter haben das Glück, diese partielle Finsternis am Abend des 25.4. kurz nach Mondaufgang in südöstlicher Richtung beobachten zu können. Dabei wird allerdings der Kernschatten am Rand getroffen, so dass die partielle Phase nur rund 18 Minuten dauert und dabei wenig eindrucksvoll ausfallen wird, da nur rund 2% der Mondoberfläche am Mondsüdpol im Erdschatten liegen werden. Der optische Eindruck wird einen Vollmond zeigen, dem eine kleine, dunkle »Kappe« übergestülpt wurde.

Technisch Interessierte können versuchen, die Finsternis messtechnisch nachzuweisen. Neben empfindlichen, kommerziellen Helligkeitsmessern, kann dies auch mit einfachsten Methoden wie z.B. der schon lange bekannten Silberkugelphotometrie, erfolgen. Dabei wird mit Hilfe einer Silberkugel – im einfachsten Fall genügt dazu eine neue, silberne Weihnachtsbaumkugel – durch Vergleich der Mondabbildung auf der Silberkugel und von geeigneten Sternen die Helligkeit des Mondes recht genau bestimmt. Sogar Halbschattenfinsternisse können damit nachgewiesen werden.

André Knöfel

 

Der Blazar Mrk 421 in Ursa Major erlebt seit dem 11. April den stärksten Ausbruch an Röntgen- und Gammastrahlung, der je beobachtet wurde: Damit empfiehlt sich diese aktive Galaxie auch Amateurastronomen, für die sie als einer der nächstgelegenen und hellsten Quasare mit einer visuellen Helligkeit zwischen 11. und 16. Größe zugänglich ist.

Mit dem Röntgenausbruch ist bislang kein dramatischer Anstieg im sichtbaren Licht einhergegangen, die visuelle Helligkeit liegt bei etwa denselben 12m wie schon 2012. Beobachtungen in möglichst vielen Wellenlängenbereichen parallel sind nun wünschenswert, um den energiereichen Vorgängen im Zentrum dieser rund 400 Mio. Lj entfernten Galaxie näherzukommen – wie es der Zufall will, fällt der Ausbruch genau in eine internationale Beobachtungskampagne mit vielen Instrumenten.

Daniel Fischer

 

Im Hals des Sternbilds Schwan (Cygnus) ist jetzt wieder ein zusätzlicher Stern mit freiem Auge zu sehen: der Mirastern χ Cygni hat bereits 5m erreicht. Das Maximum wird um den 23. Mai eintreten. Normalerweise wird χ Cygni im Maximum 4m bis 5m hell. Es wurden aber auch Maxima mit bis zu 3,m3 oder schwache mit »nur« 6m beobachtet.

Chi Cygni wechselt die Helligkeit mit einer Periode von ca. 408 Tagen. Der Stern ist im Minimum sehr schwach, nur 13m bis 14m hell, und dann nur mit guten Karten im Sterngewimmel der Milchstraße zu identifizieren.

Der Lichtwechsel der Mirasterne ist nicht ganz regelmäßig und verrät ein wenig über die Entwicklungsprozesse im Stern. Visuelle Helligkeitsbeobachtungen sind genau genug, um den Lichtwechsel zu verfolgen. Beobachtungen nehmen BAV und AAVSO gerne entgegen.

Wolfgang Vollmann

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
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Rudimentäre NASA-Webseite mit dramatischem Video:
www.nasa.gov/mission_pages/asteroids/news/asteroid_initiative.html
Die frühere Studie (PDF):
kiss.caltech.edu/study/asteroid/asteroid_final_report.pdf
Drei Jahre nach Obamas Rede:
www.nasa.gov/home/hqnews/2013/apr/HQ_13-110_Obama_KSC_Speech_Anniv.html
 

Es ist genau drei Jahre her, dass US-Präsident Obama in seiner ersten und einzigen Weltraumrede ein bisschen Kennedy spielte und der Nation »bis 2025« den Besuch amerikanischer Astronauten bei einem Asteroiden versprach: sozusagen als Trostpreis, da eine Reise zum Mars erst in den 2030er-Jahren realistisch erschien und andererseits die von seinem Vorgänger geerbte Quasi-Wiederholung des Apollo-Programms zu unattraktiv (und ebenfalls zu teuer). Damit hatte die bemannte US-Raumfahrt wieder eine Art Ziel außerhalb des niedrigen Erdorbits, wenn auch ein so vage formuliertes, dass sich wenig Begeisterung einstellen wollte. Aber in den folgenden Jahren ist viel passiert: Das Shuttleprogramm ist Geschichte, um die Versorgung der Internationalen Raumstation kümmern sich andere Nationen und zunehmend US-Firmen – und die sündhaft teuren Systeme für Reisen jenseits des Erdorbits, die Raumkapsel Orion und die Superrakete SLS, nehmen allmählich Form an, mit Testflügen 2014 bzw. 2017 auf dem Programm. Für das Jahr 2021 ist schon länger der erste bemannte Einsatz beider zusammen geplant, eigentlich als Reise für vier Astronauten in eine Mondumlaufbahn und wieder zurück, in etwa der Mission Apollo 8 (von 1968!) vergleichbar.

Dieser Testflug EM-2 jedoch soll nun – so steht es im Etat-Entwurf der NASA für das Finanzjahr 2014 – wesentlich interessanter und zu einer »Asteroid Retrieval & Utilization Mission« werden: Wenn alles so läuft, wie man es sich bisher erst in groben Zügen ausgedacht hat, dann wird auf einem hohen und leidlich stabilen Orbit um den Mond ein etwa 7m bis maximal 10m großer bis 450t schwerer Mini-Asteroid auf die Crew warten! Den soll zuvor eine unbemannte Sonde (Start 2017, Rendezvous 2019) auf einer günstig in Erdnähe gelangenden Bahn abgefangen, in ein Art Sack gesteckt und mit einem starken Ionenantrieb zum Mond befördert haben. Die NASA macht sich damit im Wesentlichen eine unabhängige Studie von 2012 zueigen, die solch ein Szenario durchgerechnet hatte – allerdings mit einer Ankunft des Asteroiden erst lange nach 2021. Ob der beschleunigte NASA-Plan überhaupt realistisch ist, soll bis zum Sommer geklärt sein – und bestimmte Astronomen wären dann die ersten Gewinner. Denn in den angeforderten 105 Mio. $ Anschubfinanzierung für das Projekt (bei dem der Asteroidentransport am Ende zwischen 1 und 2 Mrd. $ kosten soll; Orion und SLS kommen sowieso) steckt auch eine Verdopplung des Etats für Suchprogramme auf 40,5 Mio. $: Noch ist nämlich gar kein passender Asteroid für den Einfang bekannt, was sich bis 2016 ändern müsste.

Daniel Fischer

 
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Die Staubscheibe um Kappa Coronae Borealis, wie sie der Satellit Herschel mit dem PACS-Instrument bei 100µm Wellenlänge sieht: Offensichtlich ist sie um 30° gegen die Sichtlinie gekippt, aber weitere Details bleiben unklar. [ESA/Bonsor et al (2013)]

Über die Entstehung von Planetensystemen kann man besonders viel lernen, wenn bei einem Stern sowohl individuelle Exoplaneten nachgewiesen werden können als auch eine Staubscheibe, die aus der Anfangszeit des Systems übrig geblieben ist. Die originale Gas- und Staubscheibe, aus der sich Planetensysteme bilden, verschwindet stets nach einigen Jahrmillionen: Was auch bei alten Sternen noch vorgefunden werden kann, sind »Debris Disks«, den Kleinplaneten- und Kuipergürteln des Sonnensystems vergleichbar. Mit dem großen Infrarotsatelliten Herschel ist es nun gelungen, eine solche Scheibe erstmals bei einem Unterriesen räumlich aufzulösen, Kappa Coronae Borealis vom Spektraltyp K, mit 1,8 Sonnenmassen und 12 Sonnenleuchtkräften, der seine Wasserstofffusion gerade beendet und die Hauptreihe verlassen hat. Trotz seines Alters von 2,5 Mrd. Jahren ist seine Staubscheibe noch bestens erhalten: rund um den Stern ausgehöhlt und möglicherweise auch mit weiterer Feinstruktur.

Diese Entdeckung ist besonders interessant, da κ CrB auch über mindestens zwei Planeten verfügt, die über ihren Radial­geschwindig­keits­effekt nachgewiesen wurden: einer auf einem engen Orbit um den Stern schon vor einiger Zeit, der andere mit einer sternferneren Bahn erst jetzt. Wo er sich genau in dem komplizierten System befindet, ist noch nicht bekannt, aber es ist durchaus denkbar, dass seine Bahn bis an den Innenrand der Staubscheibe heranreicht und der Planet eine Rolle bei ihrer Formgebung spielt. Andererseits kann sich der sternnahe Staub aber auch selbst zerrieben und so das Loch gebildet haben. Wie die Scheibe insgesamt aufgebaut ist, enthüllen leider auch Herschels Bilder nicht, selbst im Zusammenspiel mit ihrem infraroten Spektrum: Mehrere Modelle sind gleich gut möglich, nach denen die Scheibe wahlweise durchgehend von 20AE bis 220AE Sternabstand reicht oder aber aus zwei Scheiben bei 40AE und 165AE, mit einer Lücke dazwischen, besteht.

Daniel Fischer

 

Vor drei Wochen schon wurden die Astronomen aufgeschreckt: Via Internet verbreitete sich die hierzulande merkwürdigerweise kaum beachtete Meldung, dass aufgrund von massiven Sparmaßnahmen seitens des CSIC (Consejo Superior de Investigaciones Científicas) – des obersten wissenschaftlichen Rates Spaniens – angedacht ist, aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Landes die gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg betrieben Sternwarte auf dem 2168m hohen Calar Alto im Süden des Landes entweder ganz oder zu großen Teilen zu schließen.

Derzeit werden bilateral zwischen den beteiligten Instituten zwei Szenarien diskutiert: 1. Die komplette Schließung der Sternwarte und 2. Der Weiterbetrieb nur mit dem 3,5m-Spiegel. Was aus den anderen Instrumenten wird, ist unklar, denn diese – wie der altehrwürdige »Hamburger Schmidt-Spiegel« – gehören Spaniern und Deutschen gemeinsam. Auch eine dritte Variante ist denkbar: die Sternwarte nur vorübergehend zu schließen. Auf jeden Fall ist wohl mit einer schnellen Entscheidung vorerst nicht zu rechnen. Inzwischen wurden zur Rettung der Sternwarte eine Briefaktion und eine Online-Petition geschaltet.

Manfred Holl

 

Mit immer neuer Astrometrie und Verbesserung seiner Bahn ist die Wahrscheinlichkeit beständig gesunken, dass der Komet C/2013 A1 (Siding Spring) im Oktober 2014 mit dem Mars kollidieren kann: Inzwischen liegt sie bei ungefähr 1:120000.

Die wahrscheinlichste Minimaldistanz wird gegenwärtig mit ca. 110000km angegeben, aber die Ungenauigkeit ist noch groß: Irgendein Wert zwischen 300000km und 9000km vom Planetenzentrum (was rund 5000km über der Planetenoberfläche wäre) ist derzeit noch möglich, wenn man 3 Standardabweichungen einkalkuliert. Eine Wechselwirkung von Kometenkoma oder -schweif und Marsatmosphäre ist damit weiterhin denkbar – was die Betreiber aktueller und künftiger Marsorbiter (zu denen erstmals ein indischer gehören soll) mit Interesse verfolgen.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
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Ein Transportkoffer ist im Lieferumfang enthalten. [Explore Scientific]

Die Firma Explore Scientific stellt den bisher im Programm befindlichen 80mm-ED-APO nun auch in einer Variante mit Carbontubus vor. Wie das Modell mit Aluminiumtubus beherbergt der neue Refraktor ein dreilinsiges 80mm-Objektiv (480mm Brennweite, f/6) mit zwei Luftspalten u.a. unter Verwendung von FCD01-ED-Sonderglas der Firma Hoya. Ein 2"-Fokussierer mit 10:1-Feintrieb, ein 2" dielektrisch beschichteter Zenitspiegel (99% Reflexions­vermögen) und ein Reduzierstück auf 1¼" sind im Lieferumfang enthalten.

Alle Klemmungen sind mit Klemmringen ausgestattet, damit Zubehör nicht zerkratzt und sicher gehalten wird. Der Tubus kann mit einer 44mm Schwalbenschwanzschiene an Mon­tierungen angeschlossen oder auf ausreichend stabilen Fotostativen mit Standard Fotogewinden (1/4" und 3/8") befestigt werden. Für eine optimale Positionierung ist die Montierungsschiene rotierbar. Am Tubus ist eine Halterung zur Aufnahme eines Sucherteleskops vormontiert. Das Gewicht des Refraktors beträgt 2,4kg und ist damit fast 1,5kg leichter als die Version mit Aluminiumtubus. Zum Preis von 999€ sind im Lieferumfang weiterhin ein 30mm Weitwinkel-Okular und ein Transportkoffer enthalten, der das Teleskop z.B. bei Flugreisen schützt.

Frank Gasparini

 
 
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Besucherzentrum der Sternwarte Bergedorf:
www.sternwarte-hh.de
Sternwarte Hamburg-Bergedorf:
www.hs.uni-hamburg.de/index.php?lang=de
 

Am 13. April 2013 gab es zum 13. Mal die Lange Nacht der Museen in Hamburg (LNdM) und vom 12. bis 14. April das 1. Bergedorfer Teleskoptreffen (BTT). Die Lange Nacht in Hamburg bot an 53 Hamburger Museen, Ausstellungshäusern und der Bergedorfer Sternwarte – die eigentlich mehr Forschungsstätte als Museum ist – von 18 Uhr bis 2 Uhr die Möglichkeit, die teilnehmenden Einrichtungen und deren Themen in zwangloser Atmosphäre kennenzulernen.

Das Programm der Sternwarte Hamburg-Bergedorf war wieder sehr umfangreich und bot neben Vorträgen zur hauseigenen Geschichte diverse Sonderausstellungen, Poster, Präsentationen und Führungen durch die Gebäude und zu den Teleskopen. Dazu gab es musikalische Untermalungen aus dem Großen Refraktor. Für das leibliche Wohl sorgte das Team vom Café »Raum und Zeit«.

Anlässlich der LNdM konnte auf der Wiese vor dem Sonnenbau das 1. Bergedorfer Teleskoptreffen veranstaltet werden. Sternfreunde der Bergedorfer Amateurgruppe und der GvA-Hamburg brachten Teleskope aller Größenordnungen mit. Als es gegen Abend aufklarte, konnten am dämmerigen Abendhimmel erst Mond und Jupiter mit zwei Monden, später dann prominente Deep-Sky-Objekte beobachtet werden. Zusammen mit dem historischen und dem kulturellen Teil, ergab sich so für die Besucherinnen und Besucher eine Art »Rundum-sorglos-Paket«, das auch sehr gut angenommen worden ist.

Manfred Holl

 
 
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NAFT:
www.naft.de
Sternwarte Lübeck:
www.sternwarte-luebeck.de
 

In der Wissenschaftsstadt des Jahres 2012 findet am 27.4.2013 das Frühjahrstreffen der Norddeutschen Astrofotografen statt, genauer: an der Sternwarte Lübeck, Am Ährenfeld 2, 23546 Lübeck.

Einlass ist ab 11 Uhr, die Vorträge beginnen um 12 Uhr. Wie immer gibt es kein vorher festgelegtes Programm, dieses wird durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestaltet. Wer etwas zeigen möchte, trägt sich vor Ort in eine Liste ein. Es muss sich dabei nicht um einen ausgefeilten hochwissenschaftlichen Vortrag handeln, das bloße Zeigen der jüngsten Bilder – etwa vom Kometen PANSTARRS – genügt. Für das leibliche Wohl wird – wie immer – gesorgt werden.

Manfred Holl

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %> (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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Seit heute ist interstellarum Themenheft »Sonnenfinsternisse & Transite« am Kiosk und in unserem Shop erhältlich.

Die Sonne, unser Stern, ist vielleicht das faszinierendste astronomische Beobachtungsobjekt. Ein großer Reichtum an beobachtbaren Details, ein täglich verändertes Gesicht und minütlich zu verfolgende Bewegungen sind die Zutaten für besondere Beobachtungserlebnisse. Amateurastronomen haben hier zudem die Chance, selbst mit Langzeitstudien zur wissenschaftlichen Erforschung beizutragen – mehr als genug Gründe, endlich auch ein Themenheft von interstellarum unserem Tagesgestirn zu widmen!

Der Zeitpunkt dafür ist mit Bedacht gewählt: Derzeit befindet sich die Sonne nahe des Maximums ihres elfjährigen Aktivitätszyklus. Die komplizierten physikalischen Prozesse, die zur Ausprägung der Sonnenaktivität führen und ihre Auswirkungen auf die Erde untersucht Ulrich von Kusserow in unserer Titelgeschichte. Nico Schmidt beschreibt die Geschichte der Entschleierung unseres Sterns von den Anfängen steinzeitlicher Observatorien bis zu den Weltraumobservatorien der Gegenwart.

Dass das aktuelle Maximum der Sonnenaktivität so niedrig ausfällt wie seit fast einem Jahrhundert nicht mehr, tut der Attraktivität des Beobachtungsziels keinen Abbruch. Im Gegenteil: Dank moderner Filtertechnologie und immer preiswerter werdender Filter ist es heute so einfach und so kostengünstig wie nie zuvor, die Sonne zu beobachten. Dieses Heft gibt dazu zahlreiche Anregungen: Vom Einstieg in die Sonnenbeobachtung bis zum semiprofessionellen Sonnenobservatorium, von der Zeichnung bis zur hoch auflösenden Fotografie. Daneben finden Sie Praxistipps zur Bildbearbeitung von Sonnenfotos und zur Anschaffung von Sonnen-Apps für Ihr Smartphone.

 

Hinweis

Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck vom neuen Heft und nutzen Sie die Blätterfunktion.

 
 
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ATT in Essen:
www.att-boerse.de
 

In gut einem Monat ist es wieder soweit: Die größte bundesdeutsche Astronomiemesse ATT lädt wieder hunderte von Interessierten nach Essen. Alle namhaften Astrohändler werden mit den von ihnen vertriebenen Produkten vor Ort sein und geben den Messebesuchern Gelegenheit, Teleskope und Zubehör in die Hand zu nehmen und käuflich zu erwerben. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Astrovereine, die mit ihren Ständen auf sich aufmerksam machen.

Auch der Oculum-Verlag ist wieder mit einem eigenen Stand und jeder Menge Neuheiten vertreten: Neben der Vorstellung des »Reiseatlas Mond« sind unter anderem auch die neusten Bücher der Astropraxis-Reihe – »Meteore«, »Galaxien« und »Kometen« – dabei. Außer dem gesamten Verlagsprogramm finden Sie auch wieder viele attraktive Angebote zu unserer Zeitschrift interstellarum.

Im Rahmen der interstellarum-Sternstunde senden wir erneut live von der Messe direkt ins Internet! Moderator Paul Hombach und Daniel Fischer als »rasender Reporter« führen Interviews mit Ausstellern, Organisatoren und Besuchern und vermittelt Ihnen Eindrücke von der Veranstaltung. Die genauen Sendezeiten und Links zum Livestream geben wir in einem Sondernewsletter vor dem ATT-Wochenende bekannt. So sind Sie direkt dabei, auch wenn Sie nicht vor Ort sein können.

Über Ihren persönlichen Besuch freuen wir uns natürlich am meisten.

 
 
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Know-how:
www.interstellarum.de/knowhow.asp
 

Seit Heft 86 hat interstellarum ein neues Gesicht und einen neuen Look. Wir möchten auch Sie als Leser mit einbinden: Grundlage unserer neuen Rubriken Praxis Kow-how und Technik Know-how sind die Fragen und Anregungen unserer Leser an die Experten Uwe Pilz (Praxis) und Stefan Seip (Technik).

In jeder Ausgabe werden daraufhin ganz konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Astropraxis und zur Astrofotografie vorgestellt. Zum Beispiel das Zeichnen von Sonnenflecken bzw. die Herstellung dreidimensionaler Himmelsaufnahmen.

Wenn Sie konkrete Fragen oder Vorschläge zur Praxis und Technik der visuellen Beobachtung und Fotografie haben, dann lassen Sie uns es wissen!

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Senden Sie uns Ihre Frage, optional mit dazu gehörender Abbildung:

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Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung!

 
 
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Leser-Ergebnisse:
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Zeichnungen und Beschreibungen einsenden:
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Die Objekte der Saison (OdS) in interstellarum laden Sie herzlich ein, sich mit eigenen Beobachtungen an diesem größten Beobachtungsprojekt in deutscher Sprache zu beteiligen! Seit Heft 86 stellen wir je ein Objekt für Einsteiger, für Stadtbeobachter und für Landbeobachter vor.

Der helle Kugelsternhaufen M 3, geeignet für Einsteiger, die Galaxie M 106, ein anspruchsvolles Objekt für Stadthimmelbedingungen sowie die Galaxie NGC 4244 liegen alle im Sternbild Jagdhunde (Canes Venatici). Sie sind die Ziele für April und Mai und lassen sich gut am Abendhimmel beobachten.

Fotos und Zeichnungen bzw. wörtliche Beschreibungen – ganz gleich ob Experten-Ergebnisse oder Anfänger-Resultate – können direkt auf den interstellarum-Server geladen werden. Auch Beobachtungen mit bloßem Auge oder Ferngläsern sind willkommen! Alle eingehenden Ergebnisse werden in der Online-Präsentation auf interstellarum.de gezeigt. Eine Auswahl schafft es zusätzlich in das April-Heft des kommenden Jahres. Machen Sie mit – wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer!