<% @ LANGUAGE=VBScript LCID=1031 %> <% Option Explicit %> <% Dim Nummer, Beginn, Ende, BeginnOhneJahr Dim objNLCon, strNLCon, objLastCon, strLastCon Dim objNLRS, strNLSQL, objLastRS, strLastSQL Nummer = 142 Beginn = "5.8.2011" Ende = "19.8.2011" BeginnOhneJahr = left(Beginn, len(Beginn) - 4) 'Dieses Script zählt die Seitenaufrufe mit, sobald in interstellarum.mdb > Newsletter ein Eintrag für diesen Newsletter 'existiert. Da ein anderes Script im Menü von interstellarum.de immer die aktuelle Ausgabe danach berechnet, 'DIESEN BITTE ERST KURZ VOR VERSENDEN ANLEGEN strLastCon = "Provider=Microsoft.Jet.OLEDB.4.0;Data Source=" & Server.MapPath("/App_Data/interstellarum.mdb") Set objLastCon = Server.CreateObject("ADODB.Connection") objLastCon.Open strLastCon Set objLastRS = Server.CreateObject("ADODB.Recordset") strLastSQL = "SELECT Top 1 * FROM Newsletter Order By Nummer Desc" objLastRS.Open strLastSQL, objLastCon, 0, 2, 0 'Nummer in Datenbank? > Hochzählen! If objLastRS("Nummer") = Nummer Then strNLCon = "Provider=Microsoft.Jet.OLEDB.4.0;Data Source=" & Server.MapPath("/App_Data/interstellarum.mdb") Set objNLCon = Server.CreateObject("ADODB.Connection") objNLCon.Open strNLCon Set objNLRS = Server.CreateObject("ADODB.Recordset") strNLSQL = "SELECT * FROM Newsletter WHERE Nummer = " & Nummer objNLRS.Open strNLSQL, objNLCon, 0, 2, 0 objNLRS("Angesehen") = objNLRS("Angesehen") + 1 objNLRS.Update objNLRS.Close objNLCon.Close End If objLastRS.Close objLastCon.Close %> interstellarum – Astronomie-Newsletter <% Response.Write Nummer %> 20 And minute(now) <= 40 Then Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg2.jpg);'") Else Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg3.jpg);'") End If %> onload="startList()"> <% =NLBannerTop %> <% =NLBannerRight %>
INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe <% Response.Write Nummer %> vom <% Response.Write Beginn %>
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
MITTEILUNGEN AUS DER REDAKTION
 
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

5.8. 12:26 MESZ   Vesta in Opposition
6.8. 13:08 MESZ   Mond Erstes Viertel
6.8. 18:24 MESZ   Mars bei M 35, Mars 33' südlich
9.8. 22:39 MESZ   Mond bedeckt 4 Sgr 4 ,m8
13.8. 20:58 MESZ   Vollmond
16.8. 14:08 MESZ   Venus in Oberer Konjunktion
17.8. 03:04 MESZ   Merkur in Unterer Konjunktion
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
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Aktuelle Kometenbilder:
kometenaktuell.de
Neueste Beobachtungen und Lichtkurve:
www.observatorij.org/cobs
Upload Kometenbilder:
www.oculum.de/interstellarum/aktuelleereignisse.asp
 
 
Tipp der Redaktion
interstellarum 77,S.23:
Komet Garradd in der Sommermilchstraße
www.oculum.de/interstellarum/ausgabe.asp?Nummer=77
 
 

In der Nacht vom 1.8. zum 2.8. zog Komet C/2009 P1 (Garradd) in knapp 1° Abstand am Kugelsternhaufen M 15 vorbei. Die aktuelle Gesamthelligkeit des Kometen beträgt etwa 8m–9m und beide Objekte waren gleichzeitig im Fernglas sichtbar. Der Komet wechselt am 8.8. in das markante Sternbild Delfin, das gut als Aufsuchhilfe verwendet werden kann. Am 23. August erreicht der Komet seine erste Erdnähe in 1,39AE Entfernung, Anfang März 2012 kommt er der Erde sogar auf 1,27AE nahe. Ein weiteres Messier-Objekt besucht der Schweifstern in der Nacht vom 26. zum 27. August: den Kugelsternhaufen M 71 im Füchschen. Dann wird der Abstand sogar nur 10' betragen, so dass das Deep-Syk-Objekt teilweise bedeckt wird. Alle Kometenbeobachter und -fotografen sind aufgerufen, aktuelle Bildergebnisse einzusenden.

Hans-Georg Purucker

 
 

RR Lyrae-Sterne sind pulsierende Sterne im Instabilitätsstreifen des Hertzsprung-Russell-Diagramms mit kurzen Perioden. Der Prototyp, RR Lyrae selbst bei R.A. 19h 25,5min, Dekl. +42° 47' variiert zwischen 7 ,m1 und 8 ,m1 und ist im Fernglas beobachtbar. Die Periode beträgt nur 13,6 Stunden, davon werden nur 2,6 Stunden für den Aufstieg vom Minimum zum Maximum benötigt. Die Beobachtung ist daher ziemlich spannend und die Helligkeitsänderung schon nach einer Viertelstunde merkbar.

Die Lichtkurve des Sterns wiederholt sich nicht genau sondern durch einen von dem russischen Astronomen Sergei Blashko 1907 entdeckten Effekt gibt es kleine vorhersagbare Änderungen von Periode zu Periode.

Abb. 2: Aufsuchkarte mit Vergleichshelligkeiten [AAVSO]: der helle Stern (29) ist δ Cygni mit 2 ,m9.

Der Effekt zeigt sich darin, dass der Grundperiode weitere Schwingungen mit größerer Periode, aber geringeren Amplituden überlagert sind. Da die Periode des Sterns etwa einen halben Tag beträgt, ist durch den Wechsel von Tag und Nacht von der Erde aus nur jeder zweite Lichtwechselzyklus zu sehen. Jedoch befindet sich RR Lyrae im Gesichtsfeld der Satelliten »Kepler«, der hauptsächlich zur Suche nach Exoplaneten eingesetzt wird. Die Astronomin Katrin Kolenberg nutzte dies, um den Stern durch Verwendung hochgenauer Photometrie ununterbrochen über viele Tage zu beobachten. Dies ermöglichte es, abwechselnde Zyklen von jeweils einem halben Tag zu studieren und den Mechanismus der Pulsation und den Blashko-Effekt besser zu verstehen. RR Lyrae ist derzeit bequem am Abendhimmel beobachtbar.

Wolfgang Vollmann

 
 
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IOTA-Auswertungen von Asteroiden-Bedeckungen:
www.asteroidoccultation.com/observations/Results
Ein detaillierter Bericht:
www.cosmicdiary.org/blogs/nasa/franck_marchis/?p=1117
Ein kleiner »Dokumentar-Film«:
www.youtube.com/watch?v=EMhPVk8JVM8
 
 

Seit dem Jahr 2000 ist bekannt, das der Kleinplanet (90) Antiope in Wirklichkeit aus zwei in etwa gleich großen Objekten à 90km Durchmesser besteht, die einander in 170km Abstand alle 16,5 Stunden umkreisen: Aufnahmen mit früher Adaptiver Optik an 10m- und 8m-Teleskopen hatten die beiden klar getrennt. Die geringe Dichte der beiden Brocken, die sich nun zu 1,3g/cm3 bestimmen ließ, deutete auf regelrechte Schutthaufen hin, offenbar das Ergebnis einer gewaltigen Kollision, die mit der Entstehung der Asteroidenfamilie von Themis zusammen hängen dürfte. In einem Szenario ist das Antiope-Paar das Ergebnis der Kollision zweier Trümmer dieses ursprünglichen Asteroiden-Unfalls untereinander. Leider zeigten auch die besten direkten Aufnahmen immer nur zwei schemenhafte Körper nebeneinander: Umso größer war daher das Interesse, als das Paar am Morgen des 19. Juli den mit 7m vergleichsweise hellen Stern LQ Aquarii bedeckte und beide Schatten auf den Westen der USA fielen: Die International Occultation Timing Association stellte eine gewaltige Beobachtungskampagne auf die Beine, an der sich am Ende etliche Dutzend Beobachter beteiligten.

Dank stringenter Koordination wurden die kleinen Teleskope und Videokameras optimal und ohne unnütze Häufungen über die Schattenzonen verteilt, deren Verlauf diesmal nahezu perfekt berechnet worden war, und das Wetter spielte auch mit. Das Ergebnis war eine überwältigend detailreiche »Abstastung« der Profile beider Antiope-Hälften, wobei sich eine als besonders unrund erwies: Das könnte eine Spur der postulierten sekundären Kollision sein. Die genaue Analyse der diversen »Sehnen«, die die Beobachter über die Asteroiden gelegt hatten, wird sich aber noch hinziehen: Detaillierte Lichtkurven bestätigen zum einen, dass LQ Aquarii als roter M-Riese einen besonders großen Durchmesser hat, der für gedehnte Ein- und Austritte sorgte und berücksichtigt werden muss. Und zum anderen stellte sich heraus, dass er offenbar einen engen Begleiter besitzt, der ebenfalls bedeckt wurde: Jeder Beobachter hat gewissermaßen zwei leicht gegeneinander versetzte Sehnen gesehen, die bei ausreichend guten Lichtkurven getrennt ausgemessen werden können. Der Kampagne zur Antiope-Bedeckung vom 19. Juli ist schon jetzt ein besonderer Platz in den Annalen dieser ungewöhnlichen Art, Kleinkörper des Sonnensystems abzubilden, gewiss.

Daniel Fischer

 
 
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Webseite zum Projekt:
www.aavso.org/visual-estimate-experiment
Handbuch zur Beobachtung:
www.aavso.org/visual-observing-manual
 
 

Die AAVSO hat ein interessantes Projekt gestartet, das bis Februar 2012 läuft. Die Frage ist: Wie genau sind visuelle Helligkeitsschätzungen von Veränderlichen Sternen? Dabei wurden sieben Sterne ausgewählt, die mit dem Fernglas bzw. einem kleinen Fernrohr beobachtbar sind. Das Projekt soll neben der Genauigkeit auch die Vergleichbarkeit von visuellen Helligkeiten mit den V-Helligkeiten der Photometrie verbessern. Die Untersuchung soll nicht nur erfahrene Beobachter unter guten Bedingungen erfassen sondern alle Beobachter, besonders auch unerfahrene, sind eingeladen sich zu beteiligen. Neben einem AAVSO-Beobachterkürzel und der Beantwortung eines Fragebogens – beides ist auf der AAVSO-Webseite möglich – wird nur noch ein Fernglas oder kleines Fernrohr benötigt um teilzunehmen. Die Projektsterne, drei Delta Cephei-Sterne (S Sge, SU Cyg, U Aql) und vier Mirasterne (X Oph, W Lyr, S UMi, RR Lib), sind leicht zu finden und im Sommer bis in den Herbst beobachtbar.

Wolfgang Vollmann

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
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Originalarbeit und 3D-Animationen:
www.astro.uwo.ca/~wiegert/2010TK7
JPL-Pressemitteilung:
www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2011-230
Beitrag von Amateurbeobachtern:
www.faulkes-telescope.com/news/2403
 
 
Tipp der Redaktion
interstellarum Sternstunde Mai:
Asteroid in erstaunlichem Hufeisenorbit
www.interstellarum.de/video.asp?video=3
 

Nach dem Jupiter mit fast 5000 bekannten Asteroiden in relativ konstantem Abstand auf derselben Bahn und Neptun und Mars mit jeweils einer Handvoll kann sich nun auch die Erde eines »Trojaners« rühmen, eines Kleinplaneten, der ihr auf ungefähr demselben Orbit um die Sonne ständig vorauseilt. Doch das trifft die Situation nur sehr ungenügend: Der etwa 300m große 2010 TK7 (über seine physischen Eigenschaften ist nichts bekannt, so dass sich eine Albedo von 10% und ein Durchmesser nur vage abschätzen lassen) hält sich keineswegs ständig in der Nähe des Lagrangepunktes 4 oder 5 in 60° orbitalem Abstand vom Planeten auf, wie es bei den Jupiter-Trojanern relativ gut der Fall ist. Vielmehr bewegt er sich im Laufe von 395 Jahren zwischen der Erde – der er aber nie näher als 20 Mio. km kommt – und fast dem ihr gegenüberliegenden Punkt (dem Lagrangepunkt 3) auf eine auch »Kaulquappen-Bahn« genannte Weise hin und her. Dabei beschreibt er komplizierte Schleifen auch in der dritten Dimension, da er eine Bahnneigung von 21° hat: Um diese zu verstehen, empfiehlt sich ein Blick auf die verlinkten Animationen.

Die Bahn von 2010 TK7 ist von Natur aus chaotisch und kann nur über etwa 250 Jahre präzise in Vergangenheit und Zukunft berechnet werden. Für langfristigere Analysen helfen nur Klone, Testasteroiden auf geringfügig variierten Bahnen: Die nächsten etwa 10000 Jahre sollte 2010 TK7 demnach auf seinen Schleifen zwischen L3, L4 und Erde bleiben, dann womöglich über L3 hinaus auf die der Erde folgende Seite schlüpfen, wo er vermutlich früher schon gewesen ist. Für die Raumfahrt ist 2010 TK7 kaum geeignet: Bei seiner Bahnneigung würde eine Reise zu ihm mehr Energie erfordern als zu vielen anderen erdnahen Kleinplaneten. Sicherlich gibt es noch mehr Erd-Trojaner, doch sie sind nur sehr schwer zu entdecken, weil sie sich meist in der Nähe der Sonne am Himmel aufhalten. 2010 TK7 konnte überhaupt nur – vom Infrarotsatelliten WISE – entdeckt werden, weil er eine so exotische Bahn hat. Derzeit hat er 21. Größe und ist damit im Prinzip für Amateurbeobachter zugänglich: Mehr Astrometrie würde helfen, seine seltsamen Bahnschleifen präziser zu vermessen und bessere Aussagen über sein Woher und Wohin zu machen.

Daniel Fischer

 
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Originalarbeit (PDF):
cams.seti.org/FED.pdf
Erste Meldung:
cams.seti.org/CBET2763.txt
CAMS-Homepage:
cams.seti.org
 
 

Meteorschauer, die von langperiodischen Kometen verursacht werden, sind extrem selten: Nur wenige Fälle wie die Alpha-Monocerotiden und die Aurigiden sind bekannt, und die Schauer sind auch nur ein- oder zweimal alle 60 Jahre aktiv, wenn die Riesenplaneten Jupiter und Saturn die Staubwolken, die der Komet im Perihel hinterließ, wieder genau an die richtige Stelle geschoben haben, wo die Erde hindurch stößt. Da die Ausbrüche dann auch nur Stunden dauern, können solche Meteorströme leicht übersehen werden: Sie fallen am ehesten Videokameras auf, die ständig an den Himmel starren. Ein Netzwerk von »Cameras for Allsky Meteor Surveillance« (CAMS) an drei Standorten in Kalifornien, das für die Überprüfung von über 300 angeblichen schwachen Meteorschauern aus einer Arbeitsliste der IAU eingerichtet wurde, ist am 4. Februar diesen Jahres offenbar fündig geworden: Zwischen 6 und 17 Meteore eines 7-Stunden-Intervalls hatten alle ziemlich genau denselben Radianten, also praktisch identische Bahnen – und in den Nächten davor und danach kam von dort kein einziger Meteor.

Die Bahnen der Staubteilchen außerhalb der Atmosphäre, durch Beobachtung ihrer Meteore an zwei der Stationen berechnet, erwiesen sich als extrem lang gestreckt und haben Perioden von über 53 Jahren: Der Verursacher der bereits Februar-Eta-Draconiden getauften Meteore ist offensichtlich ein – unbekannter – langperiodischer Komet, der den Staub vor hunderten oder auch tausenden von Jahren bei seinem letzten Periheldurchgang verlor. Und wenn sein Staub die Erde treffen kann, dann kann er es im Prinzip auch selbst: Langperiodische Kometen, die den Großteil der Zeit völlig unbeobachtbar in den Tiefen des Sonnensystems zubringen, sind ein notorisches (aber auch sehr kleines) Restrisiko, das auch die besten Himmelsdurchmusterungen nicht ausschließen können. Nach ersten Analysen könnten die Februar-Eta-Draconiden 2016 oder 2023 und dann erst wieder 2076 wiederkehren – und was ihren Kometen betrifft: Nach dem könnte man entlang der Bahn seiner Staubteilchen Ausschau halten. An einem 4. Februar auch tatsächlich auf der Erde einschlagen könnte er natürlich nur, wenn auch Jupiter und Saturn gerade »richtig« stehen …

Daniel Fischer

 
 
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Neuere Veröffentlichungen:
www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2011-203
Andere Veröffentlichung:
www.jpl.nasa.gov/news/news.cfm?release=2011-150
ESO-Beobachtungen:
www.eso.org/public/germany/news/eso1116
 
 
Tipp der Redaktion
interstellarum 76, S.23:
Saturns Atmossphäre aufgewühlt
www.interstellarum.de/ausgabe.asp?Nummer=76
 

Seit neun Monaten tobt er nun schon, der größte Sturm auf dem Planeten Saturn seit mindestens 30 Jahren und erst der sechste seit 1876: Helle Wolken, vermutlich aus kristallinem Ammoniak haben sich in der oberen Atmosphäre des Planeten von einem Punkt aus ausgebreitet, wo am 5. Dezember 2010 eine kompakte Wolke erschienen war, und längst hat das Band den kompletten Planeten umrundet. Das Phänomen hat nicht nur Scharen von Amateurbeobachtern in der nun zu Ende gehenden Sichtbarkeit erfreut, es wurde auch vom Saturnorbiter Cassini, dem Hubble Space Telescope und Großteleskopen auf der Erde so eingehend untersucht wie keiner der großen Stürme auf dem Planeten zuvor: Erste Forschungsarbeiten sind kürzlich erschienen. Die großen Saturnstürme – manchmal Great White Spots genannt – treten ungefähr einmal pro Saturnjahr auf, aber der aktuelle kam überraschend früh: Auf der Nordhemisphäre hatte erst im August 2009 das Frühjahr begonnen. Doch (zusätzliche) Wärme ist offensichtlich der Motor dieser Phänomene: Die Cassini-Beobachtungen – mit der Kamera wie im Radiobereich – zeigen klar, dass es sich um einen massiven Komplex aus Gewitterwolken handelt, die feuchte Konvektion aus den Tiefen der Saturnatmosphäre in die Höhe getrieben hat.

Bei Saturn wie auch bei Jupiter spielt Konvektion bei gleichzeitiger Kondensation von Wasser – die eine Menge latente Wärme freisetzt – eine Schlüsselrolle beim Wärmetransport aus den tiefen dichten Atmosphärenschichten nach außen: Bereits ein paar intensive aufsteigende Luftsäulen reichen, um genug Energie in Höhen zu bringen, wo sie dank geringerer Dichte der Atmosphäre in den Raum abgestrahlt werden kann. Aber während entsprechende Ereignisse beim Jupiter zufällig auftreten, ist der Effekt beim Saturn mit seiner viel größeren Achsneigung von 27° abhängig von den Jahreszeiten: Die verstärkte Sonneneinstrahlung ist hier der Auslöser. Viele Fragen bleiben aber offen, etwa wie die Sonnenenergie überhaupt bis in die kritische Tiefe vordringen kann, wo sie den Kondensationsprozess anstößt, oder warum es gerade bei 38° Nord stürmt. Das jedenfalls tut es gewaltig: Bis zu 10 Mal pro Sekunde blitzte es im Inneren des Sturms, so dass der Radiodetektor Cassinis die einzelnen Blitze kaum mehr trennen konnte. Und Infrarotbeobachtungen von der Erde zeigen, dass sich die atmosphärische Zirkulation Saturns infolge des Riesensturms bereits deutlich verändert hat.

Daniel Fischer

 
 
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Offizieller Status im Juli (pdf):
www.jwst.nasa.gov/resources/JWSTAPSJuly132011revA.pdf
Die Abstimmung:
www.aip.org/fyi/2011/088.html
Statement der IAU:
www.iau.org/science/news/135
 

Die Kosten des James Webb Space Telescope der NASA sind aus dem Ruder gelaufen: Was anfangs gerade einmal 1 Mrd. $ kosten sollte, schlägt nun mit geschätzten Baukosten von 6,5 Mrd. Dollar zu Buche, aus denen aber auch durchaus 8 Milliarden werden könnten. Die Kostenexplosion des großen IR-Satelliten liegt im Wesentlichen in handwerklichen Managementfehlern, nicht an der Technik: Der Hauptspiegel des Infrarotteleskops ist fertig poliert, die wissenschaftlichen Instrumente, zum Teil in Deutschland konzipiert und gebaut, sind weitgehend einsatzfähig. Drei Viertel der Bauteile sind nach NASA-Angaben geliefert oder stehen kurz davor, 3 Mrd. $ wurden schon investiert. Immer neue Verzögerungen sind es, die sämtliche Pläne zur Makulatur verkommen lassen. Eine Untersuchungskommission stellte den Projektverantwortlichen schon im vergangenen Herbst einen fahrlässigen Budgetumgang aus. Auch ein Zeitplan zur Entwicklung des Teleskops sei nicht vorhanden. Inzwischen sind Umbesetzungen im Managementbereich unternommen worden, allerdings steht der im vergangenen Jahr versprochene Zeitplan zum weiteren Vorantrieb des Projekts noch immer aus. Im Juli hat nun der zuständige Ausschuss des US-Repräsentantenhaus den Abbruch des gesamten Projektes empfohlen. Abstimmungen im gesamten Haus sowie dem Senat stehen noch aus und kommen erst nach der Sommerpause. Das Votum des Ausschusses muss daher wohl als eine letzte, dramatische Aufforderung an die NASA verstanden werden, die Probleme des JWST endlich in den Griff zu bekommen.

Lars-C. Depka & Daniel Fischer

 

Von der Gesamtausbeute her ist die Mission des NASA-Satelliten Kepler ein gradioser Erfolg: schon jetzt über tausend durchweg viel versprechende Kandidaten für Exoplaneten, mehr als alle anderen Suchprogramme zusammen aufspüren konnten, darunter auch 68 so kompakte Himmelskörper, dass man sie »zweite Erden« nennen könnte. Aber nicht ganz: Sie sind nur deshalb schon jetzt entdeckt worden, weil sie auf nahen Umlaufbahnen mehrmals pro Jahr um ihre Sonnen laufen und daher schon mehrere Durchgänge produzieren konnten. Doch das erklärte Ziel Keplers ist die Entdeckung echter Zweiterden, mit einer Erdmasse und einem Jahr Umlaufszeit – und da ist ein Problem aufgetreten: Die Helligkeit erschreckend vieler fremder Sonnen schwankt stärker als bei unserer Sonne. Um die winzigen Helligkeitseinbrüche beim Durchgang fremder Erden sicher nachweisen zu können, werden damit oft deutlich mehr als drei Transits erforderlich sein und damit auch mehr als die drei Jahre, die die Kepler-Mission finanziert ist, eher sieben bis acht. Ein Extrajahr kostet »nur« 17 Mio. $, angesichts von Gesamtkosten von rund 600 Mio. $ bisher eigentlich kein Thema – aber angesichts der gerade jetzt extrem knappen Kassen der USA bangen die Kepler-Forscher nun doch um einen Betrieb des Satelliten über Ende 2012 hinaus.

Daniel Fischer

 

Seit etlichen Jahrzehnten schon rätseln Sonnenforscher, warum die Korona mit Millionen Grad so viel heißer als die darunter liegenden Schichten der Sonne ist: Viele Heizprozesse wurden schon postuliert, aber keiner reichte auch nur annähernd, wenn man es im Detail durchrechnete. Dieses Schicksal betraf zunächst auch die erstmals 2007 auf der Sonne nachgewiesenen Alfvénischen Wellen, bei denen Plasma auf Magnetfeldlinien wie eine Saite schwingt: Die damals beobachteten Amplituden waren viel zu gering. Doch es kommt auf die räumliche und zeitliche Auflösung an, hat sich nun gezeigt: Die AIA-Kameras des Solar Dynamics Observatory haben eine solche Fülle und Stärke Alfvénscher Wellen geortet, dass sie von der Gesamtenergie her zur Heizung der ruhigen Korona und zum »Antrieb« des Sonnenwinds ausreichen könnten. Allerdings ist weiter unklar, wie sie ihre Energie letztlich an das sehr ausgedünnte Korona-Plasma übertragen könnten, das durchlaufende Wellen kaum dämpft, während andererseits auch AIA nicht in der Lage ist, das gesamte Wellenspektrum zu erfassen.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
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Alle Termine für Sternfreunde:
www.interstellarum.de/termine.asp
 
 

Termine vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

4.–7.8. Teleskoptreffen am Selenter See, Pülsen (24257 Köhn) Raffael Benner,www.teleskoptreffen.info/selent
5.–7.8. Teleskoptreffen »Hoher Berg«, 28857 Syke Helmut Prekel, helmutpre@web.de, www.astroberg-syke.de
13.8. H-alpha-Treff Rüsselsheim (HaTR), 65468 Rüsselsheim Dietmar Sellner, 06147/936310, d.sellner@t-online.de, www.ruesselsheimer-sternfreunde.de
6.8. City Star Party in der Sternwarte Stuttgart, Zur Uhlandshöhe 41, 70188 Stuttgart Schwäbische Sternwarte e.V., Seestr. 59 A, 70174 Stuttgart, 0711/2260893, www.city-star-party.de
6.8. NAA-Starparty, Segelflugplatz Lillinghof, 91220 Schnaittach Matthias Gräter, info@naa.net, www.naa.net/starparty
 
Der kürzlich vom Amateuerastronomen Matthias Kronberger entdeckte Planetarische Nebel Kn 61 auf einer Aufnahme des nördlichen Gemini-8m-Teleskops durch [OIII]- und Hα-Filter. [Gemini Observatory/AURA]

Rund 3000 Planetarische Nebel sind bisher in der Milchstraße katalogisiert worden, aber das können keineswegs alle dieser Hinterlassenschaften von masseärmeren Sternen auf dem Weg zum Weißen Zwerg sein: Je nach Modellrechnung und Annahmen sollten mindestens doppelt bis zehnmal, wenn nicht 15 Mal so viele zu finden sein. Das war für eine Gruppe von Amateurastronomen, die sich Deep Sky Hunters nennen und die seit Jahren nach unbekannten Sternhaufen und Nebeln suchen (interstellarum berichtete mehrfach), Herausforderung genug: Sie durchforsteten systematisch digital vorliegende optische Himmelsdurchmusterungen wie die beiden Palomar Observatory Sky Surveys, genau dort wo die großen Hα-Durchmusterungen – die zahlreiche Planetarische Nebel aufspürten und ihre Gesamtzahl glatt verdoppelten – nicht hingeschaut hatten, vornehmlich fern der Milchstraße. War ein verdächtiger Nebel gefunden, wurde geprüft, ob er in Infrarotdurchmusterungen fehlte, wie man es bei rein in Linien emittierenden Nebeln ohne Kontinuum erwarten sollte. War das der Fall, fehlte das Objekt aber in allen Katalogen Planetarischer Nebel und konnte auch ein Daten- bzw. Plattenfehler ausgeschlossen werden, dann sah es schon ziemlich gut aus. Kollegen aus der professionellen Astronomie wurden alarmiert, die mit einem 1m- bis 2m- oder gar 3,5m-Teleskop Aufnahmen in H&alpa; machten: Stimmte dort die Morphologie, hatte man einen Kandidaten für einen unbekannten Planetarischen Nebel – bis 2009 schon 60 Stück, darunter 44 besonders viel versprechende.

Inzwischen ist die Zahl der Kandidaten schon auf über 100 gestiegen, viele davon sind auch schon spektroskopisch als Planetarische Nebel bestätigt – und einer der neuen Funde, Kronberger 61 (Kn 61), hat nun sogar Schlagzeilen gemacht: nicht nur weil er imposant aussieht, sondern weil er in jenem 105 Quadratgrat großen Himmelsfeld sitzt, in dem der Kepler-Satellit fortwährend hunderttausende Sterne präzise fotometriert. Zwar geht es bei Kepler in erster Linie um die Jagd nach Exoplaneten (siehe Kurzmeldung oben), aber auch viel Stellarphysik fällt dabei an: Nun kann untersucht werden, ob die Zentralsterne von Kn 61 und fünf weiteren Planetarischen Nebeln im Kepler-Feld – zwei weitere davon ebenfalls Funde der Deep Sky Hunters – einen subtilen Helligkeitswechsel durch einen engen Begleiter zeigen oder nicht. Und das wiederum ist für das Verständnis der Entstehung dieser Nebel wichtig: Es ist noch nicht einmal klar, ob jeder massearme Stern einen Planetarischen Nebel hinterlässt oder nur bestimmte Doppelsysteme. Auch die anderen Planetarischen Nebel der Deep Sky Hunters haben schon wissenschaftliches Interesse ausgelöst: Mit 20% ist der Anteil der runden Nebel ungewöhnlich hoch, bei andern Suchprogrammen liegt er nur bei 4% bis 10%. Das könnte natürlich ein Effekt der speziellen Suchtechnik sein – oder aber (aus welchen Gründen auch immer) kugelrunde Planetarische Nebel sind fern der Milchstraße tatsächlich häufiger.

Daniel Fischer

 
 
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Astrotreffen bei Syke:
www.astroberg-syke.de
 

Vom 5. bis 7.8.2011 findet auf dem 60m »Hohen Berg« bei Syke, südlich von Bremen, ein »Großes Teleskoptreffen mit Public Viewing« statt. Geplant sind zwei Beobachtungsnächte und am 6.8. ein Astro-Flohmarkt und ein umfangreiches Vortragsprogramm mit Catering-Service. Vorhanden sind Zeltplatz, Aufenthaltsräume, 220V-Anschlüsse, Dusche, WC und Küche. Mit Medienpräsenz (Tageszeitungen, Regionalfernsehen) wird gerechnet.

Manfred Holl

 
 
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Veranstaltungshinweis:
www.sky-photos.de/ntp-2011
 

Die ursprünglich für den 1. Oktober 2011 vorgesehene 1. Norddeutsche Tagung der Planetenfotografen ist auf den 15. Oktober 2011 verschoben worden und findet in dem Räumen der D. Schröder KG in Bremervörde statt.

Manfred Holl

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %> (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung
6.8. 8:45 arte Rätsel des Kosmos: Sternenstaub 30min.
12:30 arte x:enius: Was wissen wir über unser Universum? 30min.
13:00 arte Die Astronomen von Lascaux 55min. 9.8.: 3:40
13:55 arte Die Jagd nach den Grenzen des Universums 55min. 9.8.: 2:45, 17.8.: 5:00
14:50 arte Was ist ein schwarzes Loch? 5min. 7.8.: 16:20
14:55 arte Sind wir allein im Universum? 50min. 12.8.: 3:05, 16.8.: 5:05
15:45 arte Auf der Suche nach Leben im All 50min. 12.8.: 3:55
16:55 arte Asteroiden – Gefahr aus dem All? 55min. 9.8.: 1:55
20:15 arte Galaxis Milchstraße? 100min. 7.8.: 14:45, 12.8.: 1:30
21:50 arte Durch Welt und Himmel 2009 105min. 17.8.: 10:05
7.8. 8:45 arte Rätsel des Kosmos: Sind wir allein im All? 30min. 12.8.: 7:30, 13.8.: 8:45
12:35 3sat Aufbruch ins All: Wettlauf der Supermächte 45min.
8.8. 1:35 ZDF Leschs Kosmos: Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch 15min. ZDF neo: 9.8.: 1:00
9.8. 4:55 Phoenix Flucht in die Freiheit: APOLLO 13 25min.
5:00 arte Die SPUTNIK-Jahre 60min.
10.8. 22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Was ist eine Lebenszone? 15min. 11.8.: 1:45, 8:15
23:00 Phoenix Geheimnisvolles Polarlicht 45min. 13.8.: 6:00, 14.8.: 19:15
11.8. 0:15 Phoenix Was geschah in Tunguska? 30min. 14.8.: 17:30
12.8. 20:15 Phoenix Stonehenge – Sternenkult der Steinzeit 45min. 13.8.: 1:55
21:00 Phoenix Stonehenge – Das ultimative Experiment 45min. 13.8.: 2:40
22:20 Phoenix Der Herr der Himmelsscheibe – Der Jahrhundertfund von Nebra 60min. 13.8.: 0:55
14.8. 8:45 arte Rätsel des Kosmos: Überlebensstrategien 30min. 19.8.: 7:30
15.8. 1:40 ZDF Leschs Kosmos: Aus dem Leben eines Elektrons 30min. ZDF neo: 16.8.: 1:00
17.8. 22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Was ist Almathea? 15min. 18.8.: 1:45, 8:15
23:35 ZDF kultur Leschs Komsos: Neugierig auf Außerirdische 15min. 18.8.: 6:05, 12:35
18.8. 21:00 3sat scobel: Rätsel Dunkle Materie 60min.

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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OdS-Galerie:
www.interstellarum.de/ ods-galerie.asp
Fotos einsenden:
www.interstellarum.de/ ods.asp
Zeichnungen und Beschreibungen einsenden:
www.interstellarum.de/ ods.asp?Maske=2
 

Die Objekte der Saison (OdS) in interstellarum laden Sie herzlich ein, sich mit eigenen Beobachtungen an diesem größten Beobachtungsprojekt in deutscher Sprache zu beteiligen! Die Offenen Sternhaufen NGC 6819 (Cygnus) und NGC 6791 (Lyra) sind die Ziele für August und September. Beide sind auch im Blickfeld des Kepler-Satelliten, der nach Exoplaneten sucht. Fotos und Zeichnungen bzw. wörtliche Beschreibungen – ganz gleich ob Experten-Ergebnisse oder Anfänger-Resultate – können direkt auf den interstellarum-Server geladen werden. Alle eingehenden Ergebnisse werden in der Online-Präsentation auf interstellarum.de gezeigt. Eine Auswahl schafft es zusätzlich in das August-Heft des kommenden Jahres. Machen Sie mit - wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer!

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Hier können Sie Ihre Ergebnisse einsenden:

Zeichnungen und Beobachtungsbeschreibungen: www.interstellarum.de/ods.asp?Maske=2

Fotos: www.interstellarum.de/ods.asp

NGC 6819 in der OdS-Galerie:
www.interstellarum.de/ods-galerie.asp?Direktlink=NGC 6819

NGC 6791 in der OdS-Galerie:
www.interstellarum.de/ods-galerie.asp?Direktlink=NGC 6791
 

 
 
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Der Oculum-Verlag ist als einziger deutschsprachiger Verlag ausschließlich auf Titel für Astronomie spezialisiert. Neben der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift interstellarum gehören zahlreiche erfolgreiche Ratgeber, Atlanten und Software zum Verlagsprogramm.

Für unser Büro in Erlangen suchen wir zur unbefristeten Festanstellung eine(n) Grafiker(in)/Layouter(in)/Mediengestalter(in). Sie führen die Herstellung von Druckerzeugnissen des Verlages, gestalten Satz und Layout von Büchern und Zeitschrift und kommunizieren mit Druckereien und Dienstleistern.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung schriftlich oder online. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Arbeitsproben und Ihrer Gehaltsvorstellung an:

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