<% @ LANGUAGE=VBScript LCID=1031 %> <% Option Explicit %> <% Dim Nummer, Beginn, Ende, BeginnOhneJahr Dim objNLCon, strNLCon, objLastCon, strLastCon Dim objNLRS, strNLSQL, objLastRS, strLastSQL Nummer = 128 Beginn = "21.1.2011" Ende = "4.2.2011" BeginnOhneJahr = left(Beginn, len(Beginn) - 4) 'Dieses Script zählt die Seitenaufrufe mit, sobald in interstellarum.mdb > Newsletter ein Eintrag für diesen Newsletter 'existiert. Da ein anderes Script im Menü von interstellarum.de immer die aktuelle Ausgabe danach berechnet, 'DIESEN BITTE ERST KURZ VOR VERSENDEN ANLEGEN strLastCon = "Provider=Microsoft.Jet.OLEDB.4.0;Data Source=" & Server.MapPath("/App_Data/interstellarum.mdb") Set objLastCon = Server.CreateObject("ADODB.Connection") objLastCon.Open strLastCon Set objLastRS = Server.CreateObject("ADODB.Recordset") strLastSQL = "SELECT Top 1 * FROM Newsletter Order By Nummer Desc" objLastRS.Open strLastSQL, objLastCon, 0, 2, 0 'Nummer in Datenbank? > Hochzählen! If objLastRS("Nummer") = Nummer Then strNLCon = "Provider=Microsoft.Jet.OLEDB.4.0;Data Source=" & Server.MapPath("/App_Data/interstellarum.mdb") Set objNLCon = Server.CreateObject("ADODB.Connection") objNLCon.Open strNLCon Set objNLRS = Server.CreateObject("ADODB.Recordset") strNLSQL = "SELECT * FROM Newsletter WHERE Nummer = " & Nummer objNLRS.Open strNLSQL, objNLCon, 0, 2, 0 objNLRS("Angesehen") = objNLRS("Angesehen") + 1 objNLRS.Update objNLRS.Close objNLCon.Close End If objLastRS.Close objLastCon.Close %> interstellarum – Astronomie-Newsletter <% Response.Write Nummer %> 20 And minute(now) <= 40 Then Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg2.jpg);'") Else Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg3.jpg);'") End If %> onload="startList()"> <% =NLBannerTop %> <% =NLBannerRight %>
INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe <% Response.Write Nummer %> vom <% Response.Write Beginn %>
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
MITTEILUNGEN AUS DER REDAKTION
 
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

26.01. 13:57:19 MEZ Mond Letztes Viertel
3.2. 03:30:44 MEZ Neumond
4.2. 17:40:05 MEZ Mars in Konjunktion
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Hinode-Bilder mit Animation:
www.nasa.gov/mission_pages/sunearth/news/news20110106-annulareclipse.html
interstellarum-Finsternis-Galerie:
www.oculum.de/interstellarum/sofi2011-01-04.asp
 
 
 

Die partielle Sonnenfinsternis vom 4. Januar – wir berichteten – hat nicht nur zahlreiche Leser zu Bildeinsendungen animiert. Auch die japanisch-amerikanische Sonnensonde Hinode war auf das Ereignis gerichtet. Aus ihrem Blickwinkel in der Erdumlaufbahn zeigte sich eine ringförmige Sonnenfinsternis. Die unterschiedlichen Größen von Sonne und Mond am Himmel, die Voraussetzung für deren Entstehen ist, lassen sich dabei beispielhaft demonstrieren.

Über 80 Aufnahmen der Finsternis vom Erdboden in deutschsprachigen Landen sind inzwischen bei der interstellarum-Redaktion eingetroffen. Wir zeigen alle Einsendungen in einer speziellen Bildergalerie. Vielen Dank an alle Einsender!

 

Ronald Stoyan

 
 
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Voraussichtlicher Bedeckungspfad des Kleinplaneten Vibilia.

In den nächsten zwei Wochen finden drei Sternbedeckungen durch Asteroiden statt, die vor allem in der Schweiz und Österreich sowie im süddeutschen Raum beobachtet werden können. Am 25. Januar gibt es gleich zwei Bedeckungen in den Abendstunden: Gegen 18:30 MEZ bedeckt Asteroid (144) Vibilia einen 9 ,m9 hellen Stern im Sternbild Aries für maximal 12,6s und um 23:30 MEZ folgt (5563) 1991 VZ1, der einen 10 ,m0 hellen Stern in Cancer max. 1,3s lang bedeckt.

Bei der dritten Bedeckung am 30. Januar um 6:36 MEZ wird ein relativ heller Stern bedeckt: HIP 42560 mit 6 ,m8 in Cancer. Der Asteroid (496) Gryphia kann mit 12 ,m1 schon mit mittleren Teleskopen vor der Bedeckung gesehen werden. Der Helligkeitsabfall wird dann allerdings nur 2 ,m2 bei einer maximalen Dauer von 1,9s betragen, sollte aber trotzdem deutlich zu sehen sein. Der Schattenpfad führt über die Schweiz.

Ergebnisse können an das EOAN (European Asteroidal Occultation Network) gemeldet werden. Auch Beobachtungen außerhalb des Schattenpfads können wertvoll sein – besteht doch immer die Möglichkeit, dass ein bisher unbekannter Mond den Asteroiden umkreist.

Hans-Georg Purucker

 
 
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Seite über Chi Cygni von J.S.Schlimmer:
www.epsilon-lyrae.de/Doppelsterne/ChiCygni/ChiCygniArtikel.html
Interferometrische Messungen:
www.cfa.harvard.edu/news/2009/pr200923_images.html
Lichtwechsel und Größenänderung als Youtube-Video:
www.youtube.com/watch?v=hhMeumI36BM
 
 
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Lichtkurve von χ Cyg aus den letzten 1000 Tagen. Erstellt mit dem AAVSO Light Curve Generator

Im Hals des Sternbilds Schwan (Cygnus) ist jetzt wieder ein zusätzlicher Stern mit freiem Auge zu sehen: der Mirastern χ Cygni hat bereits 5m erreicht. Das Maximum wird Anfang Februar eintreten. Normalerweise wird der Veränderliche 4m bis 5m hell; Es wurden aber auch Maxima mit bis zu 3 ,m3 oder schwach mit »nur« 6m bei einer mittleren Periode von 408 Tagen beobachtet.

Der Stern ist im Minimum sehr schwach, nur 14m hell, und nur mit guten Karten im Sterngewimmel der Milchstraße im Schwan zu identifizieren. χ Cygni ist etwa 300 Lichtjahre von uns entfernt und ein Roter Riese mit einem Durchmesser von 300 Sonnendurchmessern. Der Stern, an die Stelle der Sonne gesetzt, füllte das ganze innere Sonnensystem zwischen Erd- und Marsbahn aus! Er leuchtet 3000 Mal heller als die Sonne, hat aber durch seine niedrige Oberflächentemperatur von 3000K eine im Fernglas oder Fernrohr gut erkennbare rötliche Färbung. χ Cygni hat die Phase des Wasserstoff- und Heliumbrennens in seinem Kern schon lange hinter sich. Im Kern des Sterns hat sich »Asche« aus Kohlenstoff und Sauerstoff gebildet. Die äußeren Sternschichten sind sehr aufgebläht und dünn. Durch das Pulsieren der äußeren Schichten ändert sich die Helligkeit und der Stern verliert Masse durch starke Sternwinde. In Zukunft wird die ausgestoßene Materie leuchtende Ringe und Hüllen bilden und der Kern des Sterns als Weißer Zwerg sichtbar – ein Planetarischer Nebel entsteht.

Der Lichtwechsel der Mirasterne ist nicht ganz regelmäßig und verrät ein wenig über die Entwicklungsprozesse im Stern. Visuelle Helligkeitsbeobachtungen sind genau genug, um den Lichtwechsel zu verfolgen. Beobachtungen nehmen BAV und AAVSO gerne entgegen.

Wolfgang Vollmann

 
 
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Infoseite der IOTA-ES:
www.iota-es.de/prediction/quaoar_20110202/quaoar_20110202.html
 
 

Nur selten treten bekannte Objekte im Kuipergürtel vor helle Sterne, was stets ein Anlass zu regelrechten Beobachtungskampagnen ist, oft verbunden mit weiten Reisen. Nicht so am Morgen des 2. Februar, wenn (50000) Quaoar einen Stern 13. Größe bedecken wird und dies aus Europa zu beobachten sein sollte: In der nautischen Dämmerung steht der Stern z.B. in Deutschland etwa 20° hoch. Besonders wertvoll wären Videobeobachtungen, möglich mit Teleskopen ab etwa 20cm Öffnung: Nicht nur der Durchmesser des auf 900km geschätzten Himmelskörpers sondern auch eine möglicherweise vorhandene Atmosphäre würde sich so dokumentieren lassen.

Daniel Fischer

 
 
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Fotometrie und Bilderlinks:
www.rochesterastronomy.org/sn2011/sn2011b.html
 
 

Entdeckt mit 17. Größe am 5. Januar, ist die Supernova 2011B in der Balkenspiralgalaxie NGC 2655 innerhalb von knapp zwei Wochen auf etwa 13 ,m0 am 17. des Monats gestiegen, und die Geschwindigkeit des Helligkeitsanstiegs hat sich erst ein wenig verringert. Damit ist diese Supernova des Typs Ia ein dankbares Objekt auch für kleinere Teleskope. Die visuelle Gesamthelligkeit von NGC 2655 im Sternbild Giraffe liegt bei etwa 10m, so dass die Supernova dicht neben der Galaxie bereits ziemlich auffällig geworden ist.

Daniel Fischer

 
 
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Aufruf:
www.aavso.org/aavso-alert-notice-429
 
 

Diesen Sommer erreicht die Raumsonde Dawn den Kleinplaneten Vesta, bei dem sie ein ganzes Jahr verbringen wird, bevor die Reise weiter zum Zwergplaneten Ceres geht. In diesem Zusammenhang interessiert man sich auch für die sogenannten Vestoiden, kleinere Asteroiden, die offensichtlich von Vesta abgesplittert und daher Teil des Gesamtbildes sind. Möglichst präzise Photometrie von drei Vestoids in den kommenden Monaten kann helfen, ihre Größe und Zusammensetzung zu ergründen, und auch Amateurastronomen (v.a. aus der Veränderlichen-Szene) können sich hier einbringen. Insbesondere 137052 alias 1998 VO33, der im Februar hoch am Nordhimmel 16. Größe erreicht, dürfte sich anbieten.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
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Ein Versuch, die Informationsmenge der 8. Datenveröffentlichung der Sloan Digital Sky Survey zu visualisieren: Die »Igel« unten sind der Himmel südlich und nördlich der Milchstraßenebene, den die Kamera der Himmelsdurchmusterung zu rund einem Drittel abgetastet hat, oben wird daraus auf die Galaxie Messier 33 und wiederum deren H-II-Region NGC 604 gezoomt – das gesamte Bild hat diese Auflösung, in 5 Farben! [M. Blanton and the SDSS-III]

Man bräuchte 500000 HDTV-Bildschirme, um das gesamte Bild gleichzeitig und in voller Auflösung zu zeigen, und als eine Einzeldatei existiert es auch nicht – aber jeder kann es nun haben und fast eine halbe Milliarde Himmelsobjekte in fünf verschiedenen Farben unter die digitale Lupe nehmen. Allerdings »nur« von einem Drittel der gesamten Himmelskugel, überwiegend in der Umgebung der beiden galaktischen Pole: Die Milchstraße ist weitgehend ausgespart, handelt es sich bei der größten Himmelsaufnahme aller Zeiten doch um das Endprodukt einer gewaltigen Himmelsdurchmusterung, die sich auf moderat ferne Galaxien konzentrierte: der Sloan Digital Sky Survey (SDSS) mit einem eigens dafür gebauten 2,5m-Teleskop des Apache Point Observatory in New Mexico. Die Bilder einer riesigen Kamera mit 30 CCD-Chips à 4 Mio. Pixeln – inzwischen eingemottet – dienten in erster Linie dazu, Galaxien zu lokalisieren, von denen dann mit demselben Teleskop Spektren aufgenommen wurden, um via Rotverschiebung ihre Entfernung zu ermitteln. Das komplette und noch einmal vollständig neu reduzierte Bild, das Mitte Januar der Öffentlichkeit mit dem 8. SDSS Data Release (DR8) übergeben wurde, umfasst 14555 Quadratgrad und zeigt, wie dem parallel veröffentlichten Katalog zu entnehmen ist, 260 Mio. Sterne unserer eigenen Milchstraße und 210 Mio. externe Galaxien.

Alles Weitere, was es von der SDSS gibt und geben wird, sind Spektren. Ebenfalls zum DR8 gehört der komplette SEGUE-Katalog (»Sloan Extension for Galactic Understanding and Evolution«) mit Spektren von 358000 Sternen der Milchstraße: Damit sind die Sternpopulationen der Milchstraße, die Massenverteilung ihres Halos und die Geschichte der äußeren Milchstraße besser denn je erfasst. Mit dem DR8 hat die Datenausschüttung der 3. Phase der SDSS begonnen, die mit neuen oder verbesserten Spektrographen parallel drei Forschungsprogramme durchführt. Bereits seit 2008 läuft mit MARVELS eine systematische Suche nach Riesenplaneten mit weiten Bahnen bei ca. 8400 hellen Sternen, deren Radialgeschwindigkeit mehrere Jahre lang je 24 Mal gemessen wird: Bis Januar 2011 waren bereits 74000 Spektren im Kasten. Ende 2009 begann das Top-Projekt der SDSS III, die kosmologische Durchmusterung BOSS, die die Rotverschiebungen von 1,5 Millionen fernen Galaxien und detailreiche Spektren von 150000 Quasaren messen soll, um die Expansionsgeschichte des Kosmos – Stichwort: Dunkle Energie – mit Prozentgenauigkeit abzuleiten. Praktisch die gesamte mondlose Zeit steht BOSS zu (Ertrag bisher: 240000 Galaxien- und 29000 Quasarspektren), während sich die hellen Nächte MARVELS bald mit der dritten Durchmusterung APOGEE teilen wird: Spektren mit 30 Mal höherer Auflösung als bei SEGUE von 100000 alten Sternen versprechen das kompletteste Bild der Milchstraßen-Populationen überhaupt. In drei weiteren Datenveröffentlichungen bis Ende 2014 wird die astronomische Welt mit den Ergebnissen versorgt werden.

Daniel Fischer

 
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Eine trickreich zusammengewürfelte Hubble-Aufnahme von »Hanny's Voorwerp« und der verursachenden Galaxie IC 2497, zusammengesetzt aus Bildern der Kameras WFC3 und ACS durch jeweils zwei verschiedene Filter: Während der Nebel vor allem in [OIII] – daher die markante grüne Farbe – und Hα leuchtet, tut dies die Galaxie vor allem im Roten und Nah-IR. [NASA, ESA, William Keel (University of Alabama, Tuscaloosa), and the Galaxy Zoo team]

Eines der kuriosesten Himmelsobjekte darf alle Welt nun mit ganz neuen Augen sehen: Am 10. Januar wurde das erste Bild von »Hanny's Voorwerp« vom Hubble Space Telescope vorgestellt, das viele neue Details dieses grün leuchtenden intergalaktischen Nebels wie auch der Galaxie IC 2497 enthüllt, die ihn gewissermaßen ausgesetzt hat. Und die Hubble-Daten, die neben Bildern zweier Kameras in mehreren Filtern auch Spektren umfassen, fügen sich in ein schlüssiges Gesamtbild ein, das vielleicht mehr als nur ein kosmischer Ausnahmefall ist. Die wichtigste neue Erkenntnis aus den Hubble-Bildern ist eine junge Sternentstehungregion an einem Ende (im Bild rechts) des grünlichen Objekts, die auf Bildern von Teleskopen am Boden nicht aufgelöst wird. Durch Sternstrahlung ionisiertes Gas und Sternhaufen, die nur wenige Millionen Jahre alt sind, werden in Wellenlängen erkennbar, in denen das grüne leuchtende Gas unterdrückt wird, das ein ehemaliger Strahlungskegel aus dem Zentrum der Galaxie erstrahlen ließ. Das markante 20000Lj große Loch im Nebel (unten links) weist auf den HST-Bildern keinerlei Effekte an seinem Rand auf, die auf eine echte Blasenstruktur hindeuten: Offenbar ist hier schlicht kein ionisierendes Licht der Galaxie angekommen, weil eine dichte Wolke in der Nähe ihres Kerns einen Schatten warf.

Auch die Galaxie IC 2497 hat mehr zu bieten als auf früheren Bildern zu erkennen war: Auf der dem Nebel entgegengesetzten Seite des Kerns erscheint – in speziellen Filtern – eine 2000Lj große Blasenstruktur, die mit der kürzlich eingestellten Aktivität des Kerns zusammen hängen dürfte. Die Galaxie selbst macht einen ziemlich gestörten Eindruck: Sie hat vor vielleicht einer Jahrmilliarde eine andere Galaxie komplett verschluckt. Nun passt alles zusammen: Bei dieser Fusion wurde ein langer Gasschweif aus IC 2497 herausgerissen (den Radioastronomen auch heute noch nachweisen können). Zugleich wurde der Galaxienkern – mutmaßlich ein Supermassives Schwarzes Loch – mit Gas gefüttert und aktiv, worauf hin er zwei Lichtkegel abstrahlte: Einer ließ im Gasschweif den grünlichen Nebel aufleuchten, in 44000Lj bis 136000Lj Abstand von der Galaxie. Später stellte der Galaxienkern seine Strahlung abrupt wieder ein (was auf den Nebel aber noch keinen Einfluss hat), doch nun stößt er stattdessen Gas in den Raum aus: Das trifft die galaxiennächste Seite des Nebels, wo er dessen Gas komprimiert und die Sternentstehungsregion geschaffen hat. Noch 18 mehr oder weniger vergleichbare »Voorwerpjes« sind bereits am Himmel entdeckt worden, so dass derartige Szenarien womöglich gar nicht so selten sind. Und das abrupte Hin- und Herschalten von galaktischen Kernen zwischen verschiedenen Zuständen ist vielleicht sogar der Regelfall im Kosmos.

Daniel Fischer

 
Die Exoplaneten CoRoT-7b und Kepler-10b in einem Radius/Durchmesser-Diagramm, das auch drei Kurven typischer Zusammensetzung eines Planeten zeigt. Wegen seiner kontroversen Masse kann CoRoT-7b alles mögliche sein, für Kepler-10b dagegen gibt es für einen Aufbau irgendwo zwischen erdähnlich und merkurähnlich keine Alternative. [N. Batalha]

Und wieder ein kleiner Schritt auf dem Weg zum großen Ziel der Exoplaneten-Forschung, dem sicheren Nachweis eines Planeten um einen fremden sonnenähnlichen Stern, mit etwa einer Erdmasse und einem Jahr Umlaufszeit und damit auch in der habitablen Zone: Kepler-10b, der neueste publizierte sichere Planetenfund des amerikanischen Satelliten, erfüllt zwar keines der drei Kriterien – aber er ist der erste Exoplanet, bei dem es sich um ein felsiges und damit im weitesten Sinne erähnliches Objekt handeln muss. Das hat er dem berühmten Fund CoRoT-7b des europäischen Konkurrenzsatelliten voraus, bei dem zwar eine felsige Natur als wahrscheinlich gilt, dessen Masse aber derzeit umstrittener denn je ist: Die letzten publizierten Werte streuen zwischen vielleicht einer und knapp zehn Erdmassen. Letzteres würde CoRoT-7b zu einem extrem dichten Himmelskörper, einer Art Supermerkur machen, doch im niedrigen Bereich hätte man es eher mit einem Zwergneptun zu tun. Grund der Unsicherheit ist nicht etwa schlechtere Datenqualität der Europäer sondern ein ausgesprochen unfreundlicher Stern, dessen eigene Variabität das Planetensignal fast ganz versteckt. Kepler-10 ist das genaue Gegenteil: Diese alte Quasisonne in 576Lj Entfernung ist nicht nur sehr inaktiv, bei ihr lässt sich auch das Schwingverhalten des Sternkörpers genau vermessen, das sich im von Kepler überwachten Helligkeitswechsel mit gleich 19 verschiedenen Perioden verrät.

Daraus wiederum folgen ungewöhnlich präzise Informationen über Sternmasse, -durchmesser und -temperatur. Und das ermöglicht dann zuverlässige Rückschlüsse über die Eigenschaften des kleinen Planeten, der alle 20,1 Stunden einmal vor dem Sternscheibchen vorbei zieht und sein Licht um 0,015% verringert, wobei seine Masse aus Messungen der Radialgeschwindigkeit des Sterns mit dem Keck-Teleskop stammt: Kepler-10b hat demnach 4,6±1,3 Erdmassen, 1,42±0,04 Erddurchmesser und eine Dichte von 6–11g/cm3, mit 8,8g/cm3 (deutlich höher als bei der Erde) als wahrscheinlichstem Wert. Mit diesem Dichtebereich liegt Kepler-10b gemäß aktuellen Modellerechungen zum Aufbau von Planeten zwischen einer erdähnlichen Welt und einem zu Dreiviertel von einem Eisenkern dominierten Körper. »Erdähnlich« bezieht sich hier freilich nur auf die Zusammensetzung: In nur 2,5 Mio. km Abstand vom 5900°C heißen Stern – der Merkur ist über 20 Mal weiter von der Sonne entfernt – dürfte Kepler-10b eine Oberflächentemperatur von rund 1800°C haben und von flüssiger Lava dominiert sein. Allein ist er übrigens nicht: In der Kepler-Lichtkurve sieht man auch alle 45,3 Tage eine Verringerung des Sternlichts um sogar 0,038%. Doch ein Radialgeschwindigkeitseffekt durch diesen zweiten Planeten konnte selbst mit dem Keck-Spektrographen nicht nachgewiesen werden: Er kann höchstens 20 Erdmassen haben. Und ohne Masse gibt es auch keine »Kepler«-Nummer, das Objekt wird einstweilen als KOI-72.02 geführt. Den nächsten großen Schub von Planetenkandidaten aus dem Projekt wird man übrigens am 1. Februar öffentlich machen.

Daniel Fischer

Da sie mit ihrer berühmten Perioden-Leuchtkraft-Beziehung als »Standardkerzen« die Grundlage der kosmischen Entfernungsmessung darstellen, werden die pulsierenden Veränderlichen der Cepheiden-Klasse mit Argusaugen beobachtet – aber es blieb dem infraroten Blick des Spitzer Space Telescope vorbehalten, eine wesentliche Eigenschaft der Cepheiden nachzuweisen. Ungefähr jeder vierte Vertreter – inklusive des Prototypen Delta Cephei –- ist demnach von einem Nebel umgeben, für den ein enormer Sternwind verantwortlich ist. Staubbildung in dieser Hülle könnte durchaus die Helligkeit verfälschen: Zusätzliche Vorsicht ist angebracht, zumal der Massenverlust auch noch das Pulsations-Gesetz beeinflussen könnte.

Daniel Fischer

 
 
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NASA-Veröffentlichung:
www.nasa.gov/mission_pages/spitzer/news/spitzercluster20110112.html
AzTEC-3:
arxiv.org/abs/1008.0389
Der Haufen mit Rotverschiebung von 1,6:
www.oculum.de/newsletter/astro/100/10/0/110.nu0ds.asp#8
 

Der fernste bekannte »richtige« Galaxienhaufen hat eine Rotverschiebung von 1,6, was einem Weltalter von 3,9 Mrd. Jahren entspricht: Solche extremen Massenansammlungen im Kosmos müssen Vorgänger haben, die aber schwer zu finden sind – außer es gibt besonders auffällige Mitglieder, die den Blick auf sich ziehen. Dazu gehört die gasreiche Galaxie AzTEC-3 im COSMOS-Feld, in deren Umgebung tatsächlich ein Proto-Galaxienhaufen aufgespürt werden konnte: Mit einer Rotverschiebung von 5,3 sehen wir ihn bei einem Alter des Universums von nur 1,1 Mrd. Jahren. Mindestens 400 Mrd. Sonnenmassen sind dort in einem Dutzend Galaxien vereinigt, und es entstehen rund 4000 Sterne pro Jahr: Später wird daraus einmal ein großer Galaxienhaufen.

Daniel Fischer

 

Die »Total Solar Irrandiance« (TSI) ist die Energiemenge der Sonne in allen Wellenlängen, die einen Quadratmeter der Erde außerhalb der Atmosphäre trifft: Früher einmal für konstant gehalten, schwankt sie leicht mit dem Sonnenzyklus, ist von größtem Interesse für die Klimaforschung und wird seit drei Jahrzehnten mit Sensoren auf einer Reihe Satelliten gemessen. Deren Absolutwerte passen aber nicht immer zusammen, da die Eichung der Instrumente schwierig und Drift im Orbit möglich ist. Der Total Irradiance Monitor des NASA-Satelliten SORCE gilt jetzt als der am besten geeichte überhaupt, an den sich nun frühere Messreihen ebenso anschließen lassen wie künftige Satellitenexperimente. Ein wichtiges SORCE-Ergebnis: Die Gesamtstrahlung ist während des vergangenen langen Sonnenminimums nicht auf ungewöhnlich niedrige Werte gefallen, obwohl das mehrere andere Messreihen angedeutet hatten, liegt aber insgesamt etwas niedriger als bisher angenommen.

Daniel Fischer

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 

Termine vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

4.-6.2 9. Winter-Teleskoptreffen (WTT), Berghotel Langis, Glaubenberg Niklaus J. Imfeld und Eduard von Bergen, 0041(0)41/6611234, verein@aoasky.ch, www.aoasky.ch/wtt
 
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Kasai-Okulare:
www.kasai-trading.jp/eyepieces.htm
 
Die Astroplan-Okulare von Kasai eignen sich speziell für die Mond- und Planetenbeobachtung. [Astrogarten, Nils Kloth]

Eine neue Okular-Serie aus japanischer Produktion wurde kürzlich von der Firma Kasai vorgestellt. Bei den »Astroplan«-Okularen handelt es sich um orthoskopische Okulare, die mit einem fünften Linsenelement ergänzt wurden. Neben der üblichen Achsenschärfe eines orthoskopischen Okulars wird laut Hersteller dadurch auch die Schärfe über das gesamte Gesichtsfeld gewährleistet, das zudem keine Bildfeldwölbung aufweisen soll. Als Folge dieser besseren Feldkorrektur sollen die Okulare auch bei einem Öffnungsverhältnis bis f/4 eine randscharfe Abbildung liefern und neben der Detailbeobachtung auf Planeten, Mond und Sonne (mit entsprechend notweniger Filterung!) damit auch für die Okularprojektion geeignet sein.

Für eine hohe Transmission und eine kontrastreiche Abbildung sind alle Glasflächen mit einer mehrschichtigen Hartvergütung beschichtet und die Linsenkanten matt geschwärzt. Die Okulare mit 1¼" Steckdurchmesser sind in den Brennweiten 5mm, 7,5mm und 10mm erhältlich. Das Eigengesichtfeld aller Okulare beträgt 50°, bei Feldblendendurchmessern von 4,5mm, 6,5mm und 8,5mm. Trotz der eher geringen Augenabstände von 5mm, 7mm und 8,5mm wird das Einblickverhalten als sehr angenehm beschrieben und soll besser sein als bei vergleichbaren Plössl- und normalen orthoskopischen Okularen. Alle Modelle sind an der Steckhülse mit einer Sicherungsnut gegen versehentliches Herausfallen aus dem Okularauszug und einem Gewinde (M28,5) zur Aufnahme von Einschraubfiltern versehen. Die Preise in Deutschland betragen 119€ (5mm), 109€ (7,5mm) und 99€ (10mm).

Frank Gasparini

 
 
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Spielzeiten von Nostalgia de la luz:
www.realfictionfilme.de/filme/nostalgia-de-la-luz/index.php
 
Filmplakat »Nostalgie des Lichts«

Am 23.12.2010 ist in deutschen Kinos der Dokumentarfilm »Nostalgia de la luz« des chilenischen Filmemachers Patricio Guzmán angelaufen. Es ist ein Film-Essay, das seinen Ausgangs- und Endpunkt in der alten Sternwarte von Santiago de Chile findet. Unter dem dröhnenden Kuppeldach, ratternden Zahnrädern und quietschenden Eisenrollen steht auch heute noch der alte Hayde-Refraktor aus dem Jahr 1910. Hier hat der Drehbuchautor und Regisseur als Kind seine Faszination für den Sternhimmel entdeckt. Von hier spannt Guzmàn einen Erzählungsbogen, der in die Atacama-Wüste führt, den trockensten Ort der Erde. Für die Astronomie ist sie heute Synonym für die leistungsfähigsten Observatorien und astronomische Spitzenforschung, denn die außergewöhnlich klare Luft und die geringe Luftfeuchtigkeit fernab von störender Lichtverschmutzung bieten allerbeste Beobachtungsbedingungen. Der Film fasziniert hier mit ästhetisch überwältigenden Bildern der Wüste, der Großsternwarten und des Kosmos. Die Einstellungen werden lange gehalten und lassen dem Zuschauer viel Zeit für deren Betrachtung. Der Autor entwickelt dazu in dem selbst gesprochenen, meditativ wirkenden Text ein komplexes Gebilde aus Beobachtungen und Gedanken. Interviews mit den vor Ort arbeitenden Astronomen tragen weniger wissenschaftliche Fakten bei, sondern führen vielmehr zur philosophischen Frage »Woher kommen wir?«. Astronomie wird damit zur Metapher für die Vergangenheit, deren Erforschung für den Autor essentiell für die Verwurzelung im Hier und Jetzt ist und damit stets auch wieder zur Gegenwart führt.

Hier verlässt der Film die Thematik der Astronomie und der Faszination für das Universum und entwickelt seine politische Komponente, die an die historische Entwicklung von Chile geknüpft ist. Während heute Astronomen aus aller Welt in der Atacama-Wüste den Kosmos erforschen, suchen einige einheimische Frauen seit 28 Jahren im Wüstenboden nach den Gebeinen ihrer Angehörigen, die als Opfer der Pinochet-Diktatur hier verscharrt wurden. Anhand persönlicher Geschichten von betroffenen Menschen werden Geschehnisse aus jener Zeit nach 1973 dokumentiert: Unverblümt direkt, wenn es um die Anklage der Greueltaten geht, von großer Feinfühligkeit in Bild und Wort, wenn das auch heute noch fortwährende Trauma der Betroffenen thematisiert wird.

Mit der Feststellung »Diejenigen, die sich erinnern, sind in der Lage, im fragilen Moment der Gegenwart zu leben. Diejenigen, die sich nicht erinnern, leben nirgendwo.« führt Guzmàn den Bogen wieder zurück zur Astronomie und unterstreicht die Notwendigkeit jeglicher Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Er hat einen Film geschaffen, der durch die ruhige, beinahe poetische Kraft seiner Bilder und die große Sensibilität bei der Erarbeitung des Themas besticht: Eine etwas andere, aber gerade daher lohnenswerte Annäherung an die Atacama-Wüste.

Frank Gasparini

 
 
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Download von Regim:
www.andreasroerig.de/regim/regim.htm
Handbuch zu Regim (PDF):
www.andreasroerig.de/regim/regim.pdf
 

Seit 27.12.2010 steht die neue Version 2.6 der bekannten Software Regim zum Download bereit. Regim vereinfacht die Arbeitsschritte, die bei astronomischen Aufnahmen angewendet werden, insbesondere die Kalibrierung der Rohbilder mittels Dark- und Flatfield, Deblooming und das Ausrichten von Einzelbildern zueinander. Darüber hinaus ist aber auch das Kombinieren von einzelnen Farbkanälen zu einem RGB-Bild möglich. In der neuen Version ist laut Auskunft des Entwicklers Andreas Rörig eine neue automatische Funktion zur Farbkalibrierung hinzugekommen. Dazu wird im Bild ein Stern mit bekanntem Farbindex (B-V) gesucht. Für diesen Farbindex ist eine bestimmte Farbe im System hinterlegt. Das System verändert nun die Farbskalierung so, dass der betreffende Stern die für seinen Farbindex hinterlegte Farbe annimmt. Ferner wird der Bildhintergrund so angepasst, dass er eine neutrale Farbe hat.

Das Verfahren basiert auf der Methode, die von P. Riepe und H. Tomsik im VdS-Journal beschrieben wurde, allerdings entfällt die manuelle Auswahl der Sterne, die unter Umständen recht mühsam sein kann. Stattdessen sucht das Programm automatisch die Sterne im Bild und gleicht sie übers Internet gegen den NOMAD-Katalog ab. Dabei werden bis zu 200 Sterne für die Ermittlung der Farbkorrektur herangezogen. Anhand der Farbindizes der Sterne erfolgt dann die Farbkalibrierung. In Einzelfällen, bei denen das automatische Verfahren keine passende Zuordnung zu den Katalogdaten findet, kann eine manuelle Anpassung erfolgen. Seit 8.1.2011 steht die allerneuste Version 2.6.1 bereit, in der ein Fehler im Dialog bei den Funktionen »Register Files« und »Register« behoben wurde.

Frank Gasparini

 
 
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ESO:
www.eso.org/public/germany/news/eso1102
 

Am 12.1.2011 hat die ESO die Gewinner des Astrofotografiewettbewerbs »ESO Hidden Treasures 2010« bekannt gegeben. Aufgabe war es aus dem riesigen Datenarchiv der ESO eine geeignete Aufnahme zu suchen und aus den Rohdaten ein Foto fachkundig zu bearbeiten. Laut Auskunft der ESO wurden fast 100 Aufnahmen eingereicht, weit mehr, als angesichts der anspruchsvollen Anforderungen des Wettbewerbs erwartet wurde: »Wir wurden sowohl von der Menge als auch von der Qualität der eingereichten Aufnahmen völlig überrascht. Der Wettbewerb war alles andere als einfach und erforderte sowohl fortgeschrittenere Kenntnisse der Bildbearbeitung als auch ein künstlerisches Händchen. Wir sind begeistert, so viele talentierte Leute entdeckt zu haben«.

Der erste Preis, eine Reise zum Paranal, geht an Igor Chekalin aus Russland für ein Foto von M 78, den zweiten Preis erhält Sergey Stepanenko aus der Ukraine für eine Bearbeitung von NGC 6729 und für sein Mondfoto erhält Andy Strappazzon aus Belgien den dritten Preis.

Frank Gasparini

 
 
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Die Entdeckungs-Story:
www.skyandtelescope.com/news/112983304.html
 

Ihr Vater hatte schon sechs Stück gefunden, sie wusste von einer 14-jährigen Amerikanerin, die als jüngste Entdeckerin einer Supernova 2009 gar zu einer Starparty ins Weiße Haus eingeladen worden war, und so schwer konnte das doch nicht sein. Am 31.12.2010 nahm ein Freund des Vaters – ebenfalls ein erfolgreicher Supernovajäger – ein paar Galaxienbilder auf und schickte sie per Mail, und am 2. Januar verglichen Kathryn Aurora Gray und ihr Vater die Aufnahmen mit früheren. Gerade einmal 15 Minuten dauerte es, bis Kathryn eine Veränderung an UGC 3378 auffiel: Als SN 2010lt ist sie nach rascher Bestätigung durch andere Amateurastronomen katalogisiert worden und hat die zehnjährige Kanadierin zu einem Medienstar gemacht.

Daniel Fischer

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %> (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung
23.1. 14:00 Phoenix Historische Ereignisse: 28.1.1986: Die Explosion der Raumfähre CHALLENGER 140min 24.1.: 0:40
15:40 Phoenix Die Rückkehr des Space Shuttle 30min 24.1.: 1:20
24.1. 01:20 ZDF Leschs Kosmos: Der Tag ohne gestern 15min 24.1.: ZDF: 5:15, 25:1.: ZDF neo: 1:10
26.1. 22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Soll man sich ein Haus auf Mallorca kaufen? 15min 27.1.: 1:45. 8:15
31.1. 01:10 ZDF Leschs Kosmos: Der 4. Juli 1054 und die Folgen 15min 1.2.: ZDF neo: 1:10
1.2. 03:05 arte Space Tourists 100min
09:30 HR Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Edwin Powell Hubble – Das expandierende Universum 15min
2.2. 22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Warum ist die Erde warm? 15min 3.2.: 1:45. 8:15

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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interstellarum ist längst mehr als eine gedruckte Zeitschrift. Am 14. Januar startete ein neues Format, das das Print-Magazin ergänzt: Die »interstellarum Sternstunde« ist die erste regelmäßige astronomische Fernsehsendung im Internet. Alle zwei Monate, jeweils eine Woche vor Erscheinen des Heftes, stellt die etwa halbstündige Sendung Themen aus Profi- und Amateurastronomie unterhaltsam vor.

Die erste Ausgabe erreichte bereits nach dem ersten Wochenende 5000 Zuschauer. Darin berichten Gastgeber Paul Hombach und interstellarum-Redakteur Daniel Fischer über Ergebnisse der Annäherung von Komet Hartley 2 sowie die aktuellen Geschehnisse auf Jupiter und Saturn. Zudem gibt es Meldungen aus der Forschung und eine Vorschau auf aktuelle Ereignisse. Auch interstellarum-Leser kommen mit Fotos der partiellen Finsternis zu Wort.

Die interstellarum-Sternstunde können Sie kostenlos auf www.interstellarum.de ansehen. Dort haben Sie die Wahl zwischen der normalen und einer HD-Version, die auf großen Bildschirmen eine gute Figur macht. Dafür sollten Sie allerdings über eine leistungsfähige DSL-Leitung verfügen. Wer mit geringer Datenkapazität ans Internet angebunden ist, findet eine in drei Teile untergliederte, geringer aufgelöste Version auch auf Youtube.

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Herr der Ringe – Halbzeit für die Saturnsonde Cassini
Deep-Sky – 100 Quadratgrad um Sirius
Astrofotografie – CCD made in China
Kometen – Das war Hartley 2
Finsternisse – Korona-Komposite selbst erstellen
Test – Drei digitale Dobsons

 

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