Ausgabe 89
17. Juli 2009
Aktuelle Ereignisse
Wichtige Astronomische Ereignisse vom 17.7.—31.7.2009
18.7. 01:08:38 MESZ Mond bedeckt Plejaden
22.7. 02:53 MESZ Totale Sonnenfinsternis, in Mitteleuropa unsichtbar
22.7. 04:34:41 MESZ Neumond
28.7. Südliche δ Aquariden (SDA), Dauer: 12.7.19.8., ZHR: 20
28.7. 23:59:52 MESZ Mond Erstes Viertel
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg).

Keine Woche mehr bis zur längsten Sonnenfinsternis des Jahrhunderts

Erst im Jahre 2132 wird es eine totale Sonnenfinsternis geben, die noch länger dauert als diejenige, der geschätzte 400 Millionen Asiaten überwiegend Chinesen und tausende weit reisende Finsternisfreunde am 22. Juli entgegen blicken.

So in etwa wird die Korona der Sonne während der totalen Finsternis am 22. Juli aussehen: Neun Tage vorher veröffentlichte Predictive Science, Inc., diese Simulation, die auf Messungen des Sonnenmagnetfelds der vergangenen Wochen und seiner Trends basiert. Dargestellt ist die Helligkeitsverteilung der Weisslichtkorona., d.h. des an freien Elektronen gestreuten Lichts von der Sonnenoberfläche; der starke Helligkeitsgradient von innen nach aussen ist entfernt wie auch bei der Bildverarbeitung von Koronaaufnahmen üblich. [PredSci]

Bis zu 6 Minuten und 39 Sekunden wird die Totalität dauern, dies allerdings nur mitten im Pazifik: Wenn der aus Indien heranrasende Kernschatten des Mondes den Kontinent an der chinesischen Ostküste verlässt, werden »nur« knapp 6 Minuten erreicht, danach trifft der Schatten nur noch winzige Inseln vor der Südküste Japans oder mitten im Meer. Diese Finsternis gehört zum Saros-Zyklus Nr. 136, der bereits dem 20. Jahrhundert die längsten Finsternisse gebracht hatte: Dreimal (1937, 1955 und 1973) mit etwas mehr als 7 Minuten Dauer, 1991 noch maximal 6 Minuten und 53 Sekunden. Und dieser Punkt der größten Finsternis fiel fast genau auf das mexikanische Baja California, das den zahlreichen angereisten Beobachtern traumhaftes Wetter mit der dunklen Sonne fast im Zenit bescherte. Mit solchen Bedingungen rechnet 18 Jahre später niemand mehr: Erst recht Indien, aber auch der sich verfinsterende Süden Chinas sind voll dem Monsun ausgesetzt, kein Ort auf dem Festland (allerdings auch nicht auf dem Ozean) ragt nennenswert in der Wetterstatistik heraus, und auch im Osten Chinas liegt die Wahrscheinlichkeit für klaren Himmel nur bei 50%. Dafür sind in den vergangenen Wochen zahlreiche Wetterwebseiten speziell für diese Sonnenfinsternis entstanden, die zumindest Tipps für eine eventuelle Wolkenflucht versprechen.

Nicht nur tausende von Finsternisfreunden aus aller Welt sind nach China gereist oder auf einigen wenigen Kreuzfahrtschiffen gebucht (Indien wurde wegen noch schlechterer Wetterstatistik von den meisten Ausländern nicht in Erwägung gezogen, Japans Inseln sind de facto abgeschottet): Auch professionelle Astronomen sind in mehreren Teams vor Ort. Noch immer bieten totale Sonnenfinsternisse Beobachtungsmöglichkeiten, die auch den besten heutigen Satellitenobservatorien verwehrt bleiben. Dies gilt zum einen für die Bildschärfe: Auch transportable Teleskope liefern mit modernen CCD-Kameras und trickreicher Software zur Bildverarbeitung problemlos Auflösungen von unter einer Bogensekunde und zeigen Details, die noch vor wenigen Jahren niemand in der Sonnenkorona erwartet hatte. Schon binnen Minuten (hier helfen mehrere Stationen entlang des Totalitätsstreifens) kann sich das Bild verändern: Bei der letzten SoFi 2009 z.B. tauchte »zwischen Sibirien und der Mongolei« plötzlich ein neuer scharfer Strahl in der Korona auf. Der andere Vorteil von Finsternisbeobachtern gegenüber Satelliten ist die perfekte Abdeckung der Photosphäre durch den Mond, die kein künstlicher Koronograph im Weltraum (und schon gar nicht auf der Erde) nachbilden kann: Die bei ihnen stets abgedeckte innere Korona und ihre Verbindung zur Chromosphäre ist zugänglich und damit auch jene Zone, wo der geheimnisvolle Heizmechanismus der Korona angreifen dürfte. Während der Kernschatten über die Erde ziehen wird, ist in Europa leider Nacht: Es ist zwischen 2:30 und 4:00 MESZ. Eine ganze Reihe Webcasts sind gleichwohl in Vorbereitung, und vielleicht wiederholt sich ja doch das Szenario von 2006 und 2008: Beide Male war das Wetter in der Totalitätszone fast überall besser als in der langjährigen Statistik

Daniel Fischer

Meta-Portal zu zahlreichen SoFi-Seiten und -News: www.astro.uni-bonn.de/~dfischer/2009
Links speziell zu Webcasts: www.eclipse-reisen.de/2009/web.htm
Forschungsergebnisse der SoFi 2008: arxiv.org/abs/0907.1643
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Der Mond trifft die Plejaden

Ein- und Austritt der Plejadensterne am 18. Juli 2009 in UT:
    Merope Alcyone Atlas Pleione
Bonn Eintritt: 01:16:19 01:52:34 02:17:43 02:23:53
  Austritt: 02:01:48 02:25:23 03:14:10 03:14:10
 
Hamburg Eintritt: 01:20:10 01:52:22 02:22:40 02:29:06
  Austritt: 02:06:15 02:29:55 03:19:52 03:19:37
 
Nürnberg Eintritt: 01:12:26 01:47:18 02:15:32 02:20:48
  Austritt: 02:01:30 02:27:33 03:14:07 03:15:22
 
Potsdam Eintritt: 01:17:09 01:53:10 02:20:53 02:26:38
  Austritt: 02:06:00 02:31:39 03:19:51 03:20:32
 
Wien Eintritt: 01:08:38 01:42:33 02:14:16 02:18:26
  Austritt: 02:01:33 02:30:11 03:14:47 03:17:29
 
Zürich Eintritt: 01:09:44 01:43:57 02:11:54 02:17:00
  Austritt: 01:58:10 02:23:57 03:09:35 03:10:58

Die Bedeckung von helleren Plejadensternen durch den Mond in diesem Sommer ist etwas für Frühaufsteher. In den Morgenstunden des 18. Juli werden für mitteleuropäische Beobachter die Plejadensterne Alcyone, Atlas, Merope und Pleione bedeckt. Der Eintritt erfolgt am östlichen, beleuchteten Teil der schmalen Mondsichel während der Nachtstunden bzw. der frühen Dämmerung. Der Austritt kann nur im südwestlichen Mitteleuropa halbwegs ungestört beobachtet werden, da sich in den nördlichen und östlichen Bereichen die bürgerliche Dämmerung bzw. die Sonne bereits störend bemerkbar machen. Merope (4,m1) eröffnet gegen 3:10 MESZ den Reigen der Mond steht zu diesem Zeitpunkt, abhängig vom Beobachtungsort, zwischen 14° und 20° über dem Nordost-Horizont. Gegen 3:45 MESZ folgt dann der hellste der Plejadensterne, Alcyone (2,m9), wobei der Mond dann eine Höhe zwischen 20° und 25° Höhe erreicht. Gegen 4:00 MESZ erscheint bereits wieder Merope am unbeleuchteten westlichen Mondrand. Mit nur wenigen Minuten Abstand verschwinden gegen 4:15 MESZ Atlas (3,m6) und Pleione (5,m1), gefolgt vom Austritt Alcyones rund zehn Minuten später. Für Beobachter im Norden und Osten hat dabei bereits die bürgerliche Dämmerung eingesetzt. Genauere Zeiten für die Ein- und Austritte der Plejadensterne für ausgewählte Orte finden sich in der Tabelle.

André Knöfel

Epsilon Aurigae: Jetzt mit dem Beobachten beginnen!

Irgendwann Ende Juli oder Anfang August wird es passieren: Die Helligkeit des langperiodischen Bedeckungsveränderlichen Epsilon Aurigae, noch hat er völlig konstant 3,m0, sinkt allmählich um etwa 0,m7 ab, weil sich etwas vor ihn schiebt und niemand weiss, was dort genau geschieht. Im Rahmen des Internationalen Jahres des Astronomie ist sogar die breite Öffentlichkeit zur Beobachtung des außergewöhnlichen Sterns aufgerufen, und Amateurastronomen visuell wie elektronisch ausgestattet natürlich erst recht. Epsilon Aurigae erscheint gerade rechtzeitig am Morgenhimmel: Jetzt ist die Zeit, um sich mit dem Stern des Jahres vertraut zu machen, bevor »es« passiert! Daniel Fischer

Hintergründe: www.oculum.de/newsletter/astro/000/60/2/62.23h77.htm#9
Aufruf der AAVSO: www.aavso.org/publications/alerts/alert398.shtml
»Bürgerforschung« an Eps Aur: www.citizensky.org
Meldungen aus der Forschung

Älteste Sternkarte der Welt präziser als gedacht

Sie ist eine von 40000 Handschriften, die vor 102 Jahren in einer um das Jahr 1000 sorgsam versiegelten Grotte bei Dunhuang in Nordwestchina gefunden wurden, und ihre Bedeutung für die Astronomiegeschichte ist schon ein halbes Jahrhundert klar doch eine wirklich systematische Auswertung des 3,94m langen und 24cm breiten Himmelsatlasses ist erst jetzt vorgelegt worden.

Die polare Sternkarte des Himmelsatlas aus einer Höhle bei Dunhuang in Nordwest-China, der nach neuen Forschungen aus dem 7. Jahrhundert stammt. Unter den Sterngruppen fällt der Große Wagen auf; ein eindeutiger Polarstern ist hingegen nicht auszumachen. [J.-M. Bonnet-Bidaud (CEA, Saclay), F. Praderie (Obs. Paris) S. Whitfield (British Library)]

Zum einen hat sich nun herausgestellt, dass die (mit astrologischen »Informationen« ergänzten) Karten schon Jahrhunderte alt waren, als sie in der Höhle versteckt wurden und vermutlich aus den Jahren 649 bis 684, d.h. der frühen Tang-Dynastie, stammten. Und es hat sich gezeigt, dass dem Atlas systematische astronomische Messungen zugrunde liegen müssen, denn die Positionen zumindest der hellen Sterne sind innerhalb eines (nicht dargestellten) mathematisch eindeutigen Gradnetzes auf 1,5° bis 4° genau. Wahrscheinlich wurden die Himmelskarten von einer anderen Vorlage durchgepaust oder kopiert, doch der Zweck des Dokuments ist unklar: Die nicht dem damaligen Standard für wertvolles Schrifttum entsprechende Qualität der chinesischen Schriftzeichen spricht für eine von mehreren Kopien, das zusammengerollt handliche Format für einen Atlas zum Mitnehmen. Der Fundort direkt an der Seidenstraße mag darauf hindeuten, dass sie Reisende oder Krieger mit sich führten, die zum einen Orientierung am Nachthimmel brauchten und zum anderen Weissagungen anhand von Wolkenformen suchten (die ein zweiter Teil des langen Manuskripts bietet); die hohe Papierqualität spricht wiederum dagegen.

Unabhängig vom tatsächlichen Zweck der Sternkarte von Dunhuang haben wir es aber zweifellos mit dem ältesten erhaltenen grafischen Atlas des vollständigen sichtbaren Himmels aus irgendeiner Kultur zu tun! Erst Jahrhunderte später finden wir Vergleichbares wieder in China sowie in Arabien und erst im 15. Jahrhundert in Europa. Der Atlas gibt die chinesische astronomische Tradition des 7. Jahrhunderts perfekt wieder und stellt dabei eine Synthese aus mehreren Richtungen dar: Die 257 Gruppen oder Asterismen, in die die 1339 Sterne eingeteilt sind, stammen nämlich aus drei verschiedenen astronomischen »Schulen«, die durch unterschiedliche Farben kenntlich gemacht werden, damals aber schon halbwegs vereinigt waren. Zwölf Karten haben jeweils den Himmelsäquator in der Mitte und zeigen den Himmel von -40° bis +40° Deklination in Quasi-Zylinder-Projektion, während eine dreizehnte (Abb.) auf den Himmelsnordpol zentriert ist und eine azimutale Projektion verwendet. Die Orientierung der Karten am Äquator und die Zwölfteilung haben nichts mit dem uns vertrauten Tierkreis und dem Sonnenlauf darin zu tun: Vielmehr ist es der Jupiter, der von Jahr zu Jahr praktisch genau eine »Station« weiter zieht, hier als »Jahresstern« den Takt angibt und auf dessen Stellung in den astrologischen Texten am Rande auch Bezug genommen wird. Auf die Darstellung von Äquator, Ekliptik und Milchstraße, die in kreisförmigen chinesischen Himmelskarten einige Jahrhunderte später auftauchen, wurde noch verzichtet, dafür findet sich das System der 28 »Mondhäuser« in der Äquatorzone wieder. Noch bis zum 18. August ist die Dunhuang-Karte in der British Library in London zu sehen: eine seltene Gelegenheit!

Daniel Fischer

Die neue Veröffentlichung: arxiv.org/abs/0906.3034
Astronomie-Bild des Tages (19.6.): apod.nasa.gov/apod/ap090619.html
International Dunhuang Project: idp.bl.uk/idp.a4d

Entfernungsrekord für Supernovae durch innovativen Trick

Supernovae des Typs IIn sind besonders leuchtkräftig, vor allem im Ultravioletten, und sollten daher auch noch bei Rotverschiebungen von 2 und mehr zu finden sein. Überdies kommt es zu starker Wechselwirkung ihrer Ejekta mit dem zirkumstellaren Gas, was zu lang anhaltender Linienemission führt: Noch 3 bis 5 Jahre(!) nach der eigentlichen Explosion kann mittels Spektroskopie nachgewiesen werden, dass tatsächlich eine IIn-Supernova stattgefunden hat! Aber erst einmal muss ein Kandidat gefunden werden, und da hat eine ganz neue Methode nun zum Erfolg geführt, die sich die »tiefe« Komponente der Canada-France-Hawaii Telescope Legacy Survey (CFHT-LS) zunutze macht: Dabei waren vier Himmelsfelder von je einem Quadratgrad fünf Jahre lang immer wieder fotografiert worden. Der Trick bestand nun darin, jeweils alle Aufnahmen eines Jahres (genauer: der 5 bis 6 Monate währenden Saison, in der das Feld sichtbar war) sorgfältig aufzuaddieren und dann die Summenbilder verschiedener Jahre zu vergleichen.

Ein typisches Deep Field der CFHT Legacy Survey: Auf aufaddierten Himmelsaufnahmen wie dieser wurden mit der neuen Stacking-Technik mehrere sehr ferne Supernovae aufgespürt. [Jeff Cooke/CFHT]

Durch die kosmologische Zeitdehnung einen in diesem Fall vorteilhaften Nebeneffekt der Expansion des Universums entwickelt sich die Helligkeit einer fernen Supernova nur langsam, so dass sie sich als ein Punkt (im Umfeld einer Galaxie) bemerkbar macht, der auf einer Jahressumme heller ist als auf den anderen. Und die Summenbilder lassen noch sechsmal schwächere Objekte erkennen als die Standardauswertung der CFHT-LS. Auf diesem Wege wurden bereits drei Supernova-Kandidaten lokalisiert, ihr anhaltendes Nachglühen mit Großteleskopen spektroskopiert und der Nachweis geführt, dass man es tatsächlich mit Supernovae des Typs IIn zu tun hatte. Und zwar mit Rotverschiebungen von 0,81 sowie 2,01 und 2,36! Die letzteren beiden stellen neue Entfernungsrekorde für Supernovae aller Art dar. Und passen dazu, dass es damals, 3,3 bzw.2,8 Mrd. Jahre nach dem Urknall, schon eine ähnliche Massenverteilung bei der Sternentstehung in den Galaxien herrschte wie heute. Künftige Himmelsdurchmusterungen mit 8-Meter-Teleskopen sollten mit dieser Art der Bildauswertung zehntausende Supernovae liefern, bis zu einer Rotverschiebung von 6 also 1 Mrd. Jahre nach dem Urknall.

Daniel Fischer

Keck Pressemitteilung: keckobservatory.org/index.php/news/new_method_finds_most_distant_supernovae

»Verlorener« Sonnenfleckenzyklus Ende des 18. Jh. wiedergefunden

Man mag es für eine Lappalie halten, einen unbedeutenden Fehler aus der Pionierzeit der Astronomie aber die Entdeckung mehrerer Sonnenforscher, dass es Ende des 18. Jahrhunderts offenbar noch ein schwaches Maximum der Sonnenaktivität mehr gab als man in den Wolf'schen Sonnenfleckenzahlen erkennen kann, könnte weitreichende Folgen für statistische Analysen, das Verständnis des Sonnenmagnetfelds und Prognosen für seine Entwicklung haben. Seit 400 Jahren werden nun schon Sonnenflecken gezählt, die wohl längste direkt ermittelte Messreihe der Wissenschaftsgeschichte: Besonders zuverlässig scheinen diese Zahlen ab 1749 zu sein, dank einer sorgfältigen Sichtung alter Daten durch Max Wolf Mitte des 19. Jahrhunderts (Grafik obere Kurve). Doch schon bald war die Vermutung aufgekommen, Ende des 18. Jahrhunderts habe er womöglich ein schwaches Maximum übersehen: dort wo er einen besonders langen absteigenden Ast des »4. Zyklus« angenommen hatte. Auch eine ganz neue Rekonstruktion der Sonnenaktivität Ende des 20. Jahrhunderts, die Group Sunspot Numbers, konnten die Frage nicht klären aber mit den zahlreichen Sonnenzeichnungen des deutschen Amateurastronomen Johann Staudacher scheint dies nun gelungen zu sein.

Diese erst seit kurzem systematisch ausgewerteten Zeichnungen waren bereits verwendet worden, um der Breitenverteilung der Sonnenflecken während des Maunder-Minimums nachzuspüren, und dasselbe ist nun auch für das ausgehende 18. Jahrhundert gelungen (Grafik unteres Diagramm). Staudachers Zeichnungen, wie auch die eines Iren, zeigen ziemlich deutlich, dass im Jahre 1793 Sonnenflecken wieder in höheren Breiten auftauchten, womit ein neuer »Flügel« des bekannten Schmetterlingsdiagramms einsetzt. Und zugleich ein neuer Zyklus der Sonnenaktivität begonnen haben muss, der zwischen dem 4. und 5. der Wolf'schen Zählung sitzt. Bis 1796 befinden sich die meisten Staudacher-Flecken in hohen Breiten und können daher nicht mehr zum 4. Zyklus gehört haben, dessen Flecken sich längst dem Äquator genähert hatten. Statt einem abnorm langen 4. Zyklus, der von Minimum zu Minimum 15,5 Jahre gedauert hätte, haben wir es vielmehr mit zwei ziemlich kurzen von 9 und 7 Jahren Dauer (ohne ausgeprägtes Maximum allerdings) zu tun: Das passt sogar besser zum typischen Verhalten der Sonne zur Zeit eines Großen Minimums mit insgesamt reduzierter Sonnenaktivität, wie es damals einsetzte. Die Autoren der Studie bitten nun nachdrücklich, in alle Aufzeichnungen der Sonnenzyklen »ihren« neuen einzufügen und Statistiken neu zu berechnen: Der fälschlich besonders lang angesetzte vierte wirkt sich nämlich auf manche Korrelationen unverhältnismäßig stark aus.

Daniel Fischer

Die Staudacher-Zeichungen: www.oculum.de/newsletter/astro/000/70/5/75.ow2sz.htm#6
Die neue Veröffentlichung: arxiv.org/abs/0907.0063
Sonnenfleckenkurven: www.lund.irf.se/helioshome/solaractivityplots.html

Innenleben eines Sonnenflecks simuliert

Das künstliche Bild sieht schon fast so aus wie jene hochaufösenden Aufnahmen von Sonnenflecken, die moderne Teleskope mit Adaptiver Optik liefern: Inbesondere ist es einer Arbeitsgruppe des High Altitude Observatory in Colorado und des deutschen MPI für Sonnensystemforschung bei einer aufwändigen Computersimulation gelungen, eine starke Strömungsbewegung in der Penumbra eines Sonnenflecks von der Umbra weg nachzubilden. Nun wird klar: Die nach außen immer stärkere Neigung der solaren Magnetfeldlinien zur Vertikalen ist die Ursache dieses schon vor 100 Jahren entdeckten »Evershed flow« und ohne ihn würden Sonnenflecken gar nicht »funktionieren«. Daniel Fischer

UCAR Pressemitteilung: www.ucar.edu/news/releases/2009/sunspots.jsp

MASTER: Russlands totale Himmelsüberwachung

Gegenwärtig bauen fünf verschiedene russische Forschungsinstitute ein landesweites Netzwerk automatischer 40cm-Teleskope auf, die jede Nacht den gesamten Himmel bis zur 19. oder 20. Größe aufnehmen werden die ersten drei stehen bereits, weitere folgen diesen Sommer. Das »Mobile Astronomical System of TElescope Robots«, das durch Weitwinkelkameras ergänzt wird, hat eine riesige Bandbreite von Anwendungen: Sie reicht von der Entdeckung von Ia-Supernovae in fernen Galaxien zur Kosmologie über Exoplaneten (im Transit oder per Microlensing) bis zu Kleinplaneten und sogar Weltraummüll im Erdorbit. Außerdem können die MASTER-Teleskope jederzeit alarmiert werden, wenn irgendwo ein Gamma Ray Burst aufblitzt: Sofort schwenken sie auf diese Stelle und beobachten das optische Nachglühen. Daniel Fischer

Veröffentlichung: arxiv.org/abs/0907.0827

Astronomen erforschen das Wesen der Videoastronomie

Die Technik ist unter Amateurastronomen längst der Standard, wenn es um hochauflösende Bilder von Mond oder Planeten geht, und auch in der Fachastronomie gewinnt das »Lucky Imaging« an Bedeutung: Wenn man ganz viele kurzbelichtete Aufnahmen in rascher Folge gewinnt, also quasi ein Video aufnimmt, dann nur die schärfsten behält und sie passgenau aufaddiert, kommen drastisch schärfere Bilder zustande als bei einer seeingverschmierten Langzeitbelichtung. Wenig erforscht war bisher aber, wie hoch die Schärfesteigerung eigentlich ausfallen kann, als Funktion des Objektivdurchmessers, der Seeingqualität und der Belichtungszeit der Einzelbilder. Australische und britische Astronomen haben in langen Testreihen nun empirische Beziehungen gefunden, die für die Beobachtungsplanung hilfreich sein könnten. Die eine Ideallösung gibt es demnach nicht, aber bei praktisch jeder Kombination von Faktoren ist ein klarer Schärfegewinn zu erwarten. Was die Amateure die in der Studie auch erwähnt werden vom Gefühl her schon wussten. Daniel Fischer

Original-Veröffentlichung: arxiv.org/abs/0906.3041
Nachrichten aus der Astro-Szene
Terminkalender vom 17.7.—31.7.2009
25.7.1.8 8. Internationale Astronomiewoche Arosa, Schweiz Astronomische Gesellschaft Graubünden (AGG), www.astronomie-gr.ch
25.7.8.8. Astronomisches Sommerlager (ASL), Bischofsheim/Rhön Tobias Opialla, Reinickendorfer Str. 75, D-13347 Berlin, 030/80615870, tobias@vega-astro.de, www.vega-astro.de/index.php/ASL/Sommerlager
25.7.1.8. SpaceCamp im FEZ Berlin, Freizeit- und Erholungszentrum Berlin-Wuhlheide Werner Bachmann, orbitall - Raumfahrt im FEZ, 030/53071538, spacecamp@fez-berlin.de, www.fez-berlin.de

Explore Scientific 100°: Konkurrenz für TeleVue Ethos?

Mit der Aufsehen erregenden Ankündigung des TeleVue Ethos 13mm im Herbst 2007, dem ersten Okular mit 100° Gesichtfeld, hat die Optikschmiede erneut Maßstäbe im Optikdesign gesetzt.
Seit der Markteinführung des ersten Ethos hat TeleVue diese Okularserie konsequent ausgebaut, so dass aktuell fünf Brennweiten zur Verfügung stehen. Trotz der hohen Verkaufspreise hat sich diese Okularserie aufgrund ihrer positiven Eigenschaften, wie dem riesigen Gesichtsfeld und der immer wieder gelobten hervorragenden Randabbildung, bei Sternfreunden eine begeisterte Fangemeinde erobert und steht, mit Ausnahme von Einzellösungen wie z.B. dem Docter XXW 12,5mm, alleinig auf dem Olymp der Ultraweitwinkelokulare. Doch nun scheint an diesem Thron gerüttelt zu werden. Explore Scientific hat ein neues Okular mit 14mm Brennweite bei 100° Eigengesichtsfeld vorgestellt. Sämtliche Glas-Luft Flächen der verbauten Linsen sind vollständig multivergütet. Das Okular ist aufwändig abgedichtet und mit Stickstoff gefüllt. Damit wird das Eindringen von feinen Staubpartikeln oder möglicher Pilzbefall der internen Glasoberflächen verhindert und eine lange Lebensdauer der Vergütung gesichert. Jedes Okular wird laut Hersteller 30 Minuten unter Wasser auf Druckdichtheit getestet. Das Okular weist einen Augenabstand von 14,5mm auf und trägt eine umstülpbare Gummiaugenmuschel, sein Gewicht wird mit 2 lbs angegeben, was ca. 900g entspricht. Bis zum 31.8.2009 ist das Okular zu einem Einführungspreis von 399US$ erhältlich, der reguläre Preis danach beträgt 499US$. Erste Kommentare im Netz bescheinigen dem Okular ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich Schärfe, Kontrast und Randabbildung.

Frank Gasparini

 
Explore Scientific: explorescientific.com/eyepieces/100_degree.html

Ein Dokumentarfilm in 3D zu Ehren des Astronomiejahres

Mit dem Abschluss der Dreharbeiten auf dem Cerro Paranal in Chile im Juni geht ein außergewöhnliches deutsches Filmprojekt in die Endphase: Noch diesen November wird ein Dokumentarfilm in 3D-Technik in ausgewählte deutsche Kinos kommen, der das Erlebnis Astronomie auf einer Großsternwarte vermitteln soll wie keiner zuvor. Unterstützt vom deutschen IYA-Komitee hat Nikolai Vialkowitsch den Münchener Astronomen Jochen Liske zum Very Large Telescope begleitet: Die 45-minütige Dokumentation »Das Auge Leben und Forschen auf dem Cerro Paranal« will nicht nur die Faszination der Technik und Szenerie sondern auch das Wesen moderner Forschung vermitteln. Daniel Fischer

Webseite des Filmprojekts: www.dasauge3d.eu
TV-Hinweise (von Manfred Holl)
17.7. 22:05, N 24 Asteroiden Apokalypse aus dem All (55 min.), Wdh.: 18.7.: 1:00. 18:05
18.7. 6:45, ZDF info Moonwalker: Dr. Edgar Mitchell, Pilot der Mondlandefähre von APOLLO 14 (15 min.), Wdh.: 23:45, 19.7.: 5:30
9:45, arte Wettlauf zum Mond (1/4): Der Aufbruch ins All (45 min.)
10:35, arte Wettlauf zum Mond (2/4): Der SPUTNIK-Schock (45 min.)
12:00, arte Asteroiden Die Gefahr aus dem Weltall (45 min.)
12:15, ZDF doku Aufbruch ins All: Wettlauf der Supermächte (45 min.), Wdh.: 22:30, 19.7.: 7:00, 20.7.: 2:15, ZDF: 3:15, 20:15, 21.7.: ZDF info: 0:15, ZDF doku: 1:00, 9:30, 14:45, 22.7.: ZDF info: 4:30, 22.7.: ZDF doku: 18:45, 23:30, 23.7.: 8:00
14:05. N 24 Der Mond (55 min.), Wdh.: 19.7.: 3:35, 10:05
15:45, ZDF doku Deutsche Raketenpioniere und der Flug zum Mond (15 min.), Wdh.: 19.7.: 00:00, 18:30, 20.7.: 3:45, 21.7.: 0:45, 23.7.: 7:45
21:00, ZDF doku Der Raketenmann: Filmische Biografie über Wernher von Braun (90 min.)
21:00, arte Wettlauf zum Mond (3/4): Der erste Mensch im All (50 min.)
21:50, arte Wettlauf zum Mond (4/4): Die APOLLO-Mission (50 min.)
23:15, ZDF doku Zukunft im All: Von der Raumstation zum Mars (45 min.), Wdh.: 19.7.: 7:45, 12:15, 20.7.: 3:00, ZDF: 4:00, 21.7.: ZDF doku: 1:45, 10:15, 15:30. 20:15, 22.7.: ZDF info: 5:15, 23.7.: ZDF doku: 0:15, 08:45, 18:45
19.7. 11:10, Vox Abenteuer Weltraum Missionen der NASA (2) (60 min.)
14:00, Phoenix Historische Ereignisse: Die ersten Menschen auf dem Mond (135 min.), Wdh.: 20.7.: 0:15, 21.7.: 20:15
20:00, BR-alpha Alpha Centauri: War die Mondlandung echt? (15 min.)
20:05, N 24 Die Wahrheit über die Mondlandung (55 min.), Wdh.: 20.7.: 00:00, 17:05
23:25, BR-alpha Space Night APOLLO 11 (50 min.)
20.7. 0:10, ZDF Zwischenstation Mond: Die lange Nacht der Raumfahrt (180 min.)
0:15, BR-alpha Das historische Stichwort: Vor 40 Jahren: Der Astronaut Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond (15 min.)
0:20, BR-alpha Die ersten Menschen auf dem Mond (340 min.)
2:00, HR 3 War die Mondlandung echt? (15 min.)
3:00, HR 3 Hallo Erde, hier ist der Mond: Ein Wiedersehen mit den Apollo-Astronauten (45 min.), Wdh.: RBB: 22:05, 21.7.: HR 3: 3:30
9:00, Phoenix Die ersten Raumfahrer (45 min.), Wdh.: 3sat, 20:15. 21.7.: 13:15
9:10, arte Expedition Weltall (1/2): Die Zeit des Aufbruchs (45 min.)
9:45, Phoenix Neue Augen für das Universum (45 min.), Wdh.: 22.7.: 18:00
10:15, Phoenix Die Erde einsam im All? (45 min.), 29.7.: 18:30
11:00, Phoenix ZDF-History Katastrophen der Raumfahrt (45 min.)
11:45, Phoenix Mission zum Urknall (15 min.)
20:15, BR 3 Space Night extra (1) (45 min.)
21:00, BR 3 Kubrik, Nixon und der Mann im Mond (45 min.), Wdh.: 21.7.: HR 3: 0:30
21:00, arte Im Schatten des Mondes (95 min.), Wdh.: 25.7.: 1:05
21:30, 3sat hitec: Was geschah in Tunguska (30 min.), Wdh.: 21.7.: 3:40, 26.7.: 16:00, 28.7.: Phoenix: 19:30
21:50, BR 3 Space Night extra (2) (40 min.)
22:35, arte 2019, auf zu Mond und Mars (55 min.), Wdh.: 23.7.: 1:15
23:10, 3sat For All Mankind Ein großer Schritt für die Menschheit (75 min.)
23:30, arte Verschollene Filmschätze (3/10): 1969: Live vom Mond (25 min.), Wdh.: 23.7.: 16:55, 29.7.: 11:30
23:45, HR 3 Die Landung auf dem Mond (45 min.)
21.7. 0:00, BR 3 Space-Cowboy Apollo (60 min.)
0:10, arte Mond zu verkaufen! (45 min.)
0:55, arte Apollo 11 Abenteuer live! (65 min.), Wdh.: 24.7.: 1:40, 25.7.: 3:00
1:00, BR Die lange Nacht der Mondlandung (300 min.)
1:45, ZDF info Der Raketenmann: Filmische Biografie über Wernher von Braun (90 min.)
2:30, HR 3 War die Mondlandung echt? Mit Prof. Harald Lesch (15 min.)
2:45, HR 3 Die Macht des Mondes (45 min.)
3:15, ZDF info Moonwalker: Dr. Edgar Mitchell, Pilot der Mondlandefähre von APOLLO 14 (15 min.). Wdh.: 12:30
19:00, arte Chinas Mann im All (45 min.)
9:10, arte Expedition Weltall (2/2): Die Zeit der Finsternis (45 min.)
14:45, Phoenix 40 Jahre Mondlandung (135 min.)
19:45, ARD Wissen vor 8: Auf dem Mond gibt es viele Krater, warum nicht auf der Erde? (2 min.)
21:00, WDR Quarks und Co.: Asteroiden, Kometen, Meteoriten (45 min.)
22:30, Phoenix Die Story: Sie kamen niemals zurück: Das Leben der APOLLO-Astronauten (45 min.)
19:00, arte Chinas Mann im All (45 min.)
23:15, Phoenix Kosmonauten-Kult: Die Gagarin-Story (45 min.), Wdh.: 7:30, 18:30
22.7. 00:00, Phoenix Wenn ich groß bin, flieg ich zu den Sternen Kosmonautenkult in der DDR (45 min.), Wdh.: 8:15, 19:15
9:10 arte Die Rückkehr zum Mond: Zwei Frauen ein Ziel (45 min.)
19:45, ARD Wissen vor 8: Warum ist eine Sonnenfinsternis so selten? (2 min.)
22:45, BR-alpha Alpha Centauri: Sind wir allein im Universum? (15 min.), Wdh.: 23.7.: 1:45, 8:15, 26.7.: 20:00
23.7. 2:10, arte Chinas Mann im All (45 min.), Wdh.: 9:10
5:15, n-tv Das Weltall im Visier (45 min.), Wdh.: 19:00
25.7. 21:50, arte Und sie bewegt sich doch (55 min.), Wdh.: 26.7.: 14:55
26.7. 11:10, Vox Abenteuer Weltraum Missionen der NASA (3) (60 min.)
16:00, 3sat hitec: Was geschah in Tunguska? (30 min.)
27.7. 3:10, Phoenix Columbus Europas Labor im All (45 min.)
12:30, Phoenix Einsteins Erben und das Rätsel von Ladakh (45 min.)
13:15, Phoenix Einsteins Erben und das Monster aus dem All (45 min.)
14:00, Phoenix Einstein: Genie, Rebell, lustiger Fink (45 min.)
18:30, Phoenix Blick in die Sterne: Die Entdeckung des Universums (45 min.)
28.7. 8:10, arte x:enius: Gezeiten Kraft aus dem Meer? (30 min.)
18:30, Phoenix Katastrophen der Raumfahrt (45 min.)
15:00, ZDF doku Odyssee ins All (1/3): Der Ursprung des Lebens (45 min.), Wdh.: 30.7.: 10:45, 23:15
15:45, ZDF doku Odyssee ins All (2/3): Oasen im Universum (45 min.), Wdh.: 30.7.: 11:30, 31.7.: 0:00
16:30, ZDF doku Odyssee ins All (3/3): Marsmenschen (45 min.), Wdh.: 30.7.: 12:15, 31.7.: 0:45
22:45, BR-alpha Alpha Centauri: Was sind Schwarze Löcher? (15 min.), Wdh.: 23.7.: 1:45, 8:15, 26.7.: 20:00
30.7. 18:30, Phoenix Mission 2018 Odyssee zum Mars (45 min.)
22:05, N 24 Der letzte Start der CHALLENGER (55 min.), Wdh.: 31.7.: 1:00, 4:45, 16:05
Mitteilungen der Redaktion

Seeingprognose für Amateurastronomen: interstellarum-Leser prüfen

Wolken und Seeing erst die Kombination beider Parameter macht eine Wettervorhersage für Amateurastronomen sinnvoll. In interstellarum 64 hatte die Schweizer Firma meteoblue ein derartiges Modell vorgestellt nun haben interstellarum-Leser exklusiv die Möglichkeit, diese Daten zu überprüfen und dem Betreiber Rückmeldung über das Eintreffen der Vorhersage zu geben.

Um die Seeing-Vorhersage zu validieren, wählen Sie auf www.meteoblue.com den Ort, den Sie beobachten möchten und klicken »Seeing_5d«. Sie sehen die Seeing-Vorhersage für den laufenden Tag. Tragen Sie Ihre »observed rating« und/oder die »observed arcseconds« zu der beobachteten Uhrzeit ein. Die Beobachtungen werden mit der Vorhersage verglichen, um die Resultate zu validieren.

 
Wettervorhersage für Amateurastronomen: www.meteoblue.com
Erklärung der Seeing-Vorhersage: www.meteoblue.com/de/hilfe/sky/
 

Stimmen Sie ab: Was war die Astro-Neuheit 2009?

Die interstellarum-Leser sind wieder gefragt: Welche Produktneuheit der letzten 12 Monate halten Sie für am wichtigsten? Stimmen Sie ab, welches Produkt den Titel »Astro-Neuheit des Jahres« erhalten soll. 14 verschiedene Neuheiten stehen zur Auswahl. Die Ergebnisse werden im Themenheft 2/2009 veröffentlicht.

Verknüpft haben wir die Wahl mit einer Umfrage zu den neuen interstellarum-Themenheften wir möchten gern wissen, wie die beiden bisher erschienenen Ausgaben bei Ihnen angekommen sind und was wir für die Zukunft verbessern können.

Die Umfrage wird selbstverständlich anonym erhoben.

Direkt zur Umfrage: www.umfrageprofi.de/vote/v_index.php?fbid=czo2OiIxMDAzNjAiOw==

Moonscout: Zweite Auflage pünktlich zum Mondlandungs-Jubiläum

Am 21.7. wird es genau 40 Jahre her sein, dass ein Mensch zum ersten Mal den Mond betrat. Passend dazu gibt es eine Neuauflage unseres beliebten Mondführers für Einsteiger. Der moonscout ist als »Immer-dabei-Werkzeug« für Mondfreunde konzipiert. Einsteiger lernen einfach, sich auf dem Mond zurecht zu finden und Amateurastronomen finden eine kompakte und robuste Aufsuchhilfe für die wichtigsten Mondformationen. Der Moonscout enthält eine Übersichtskarte, 13 Mondphasenkarten und Beschreibungen und Fotos zu 58 Mondformationen.

 
moonscout von Lambert Spix: www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=45
Benutzungshinweise: www.oculum.de/oculum/seiten.asp?Nr=45&Thema=1
Informationen zum Newsletter sowie Hinweise zur An- und Abmeldung erhalten Sie unter www.oculum.de/interstellarum/newsletter.asp. Schreiben Sie uns, wenn Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben — wir helfen gerne weiter!